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Shesha

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1

Montag, 29. Juli 2013, 23:19

Überwachungsstaat

dieses Thema darf nicht untergehen im Sommerloch, es muss weiter getragen werden ...

Videolink
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

2

Dienstag, 30. Juli 2013, 07:10

nett gemachtes vid, hat mir gefallen :)
Im Wesen von Beobachtung - seiner wahren Bedeutung - gibt es kein Denken; da gibt es kein Zentrum eines "ichs", das "dich" anschaut
Krishnamurti

3

Dienstag, 30. Juli 2013, 07:16

Zu dem Thema wollte ich auch noch einen Thread aufmachen.

Kann das Video hier gerade nicht ansehen, glaube aber zu wissen, welches es ist.

Mir macht die ganze Sache gerade ne ziemliche Angst. Und noch mehr Angst macht es mir, dass sich das Thema innerhalb der nächsten Wochen wahrscheinlich im Sande verlaufen haben wird und alle so weiter machen wie bisher.

Ich wünschte ich hätte 1984 nicht gelesen. Die Parallelen, die ich erkenne, versetzen mich ziemlich in Panik.
I quickly realized that the only way to be happy as a human was to spend all of your time in the company of non-humans.

-Guy Mann

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4

Dienstag, 30. Juli 2013, 14:06

Zu dem Thema wollte ich auch noch einen Thread aufmachen.

oh, mach ruhig ... oder nutze diesen Thread hier weiter, wie du magst oder es zu passen scheint ..

Das Video ist von manniac und es ist quasi gezeichnet ...

Mir macht die ganze Sache gerade ne ziemliche Angst. Und noch mehr Angst macht es mir, dass sich das Thema innerhalb der nächsten Wochen wahrscheinlich im Sande verlaufen haben wird und alle so weiter machen wie bisher.

das ist zu befürchten, ja. Aber ich hoffe das die Medien dran bleiben und es immer wieder schön hochkochen ... Aber wir selbst dürfen es auch nicht aus dem Bewußtsein verlieren. Das was die Bundesregierung bisher als Antwort darauf geliefert hat, war viel Gerede, ohne etwas zu sagen. Augenscheinlich sind sie nicht daran interessiert etwas zur Aufklärung beizutragen.

Ich habe gestern ein Zitat gelesen:

""1984" was NOT supposed to be an instruction manual."

Videolink

(keine Ahnung woran es liegt, aber ich kann das youtube-video nicht einbinden, genauso wenig wie das von gestern)
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

5

Dienstag, 30. Juli 2013, 16:50

Aber ich hoffe das die Medien dran bleiben und es immer wieder schön hochkochen ...


Warum sollten sie?
Sie müssen verkaufen und verkauft wird, wofür es Nachfrage gibt.
Solange aber viele brav FB und Google ihre Gedanken anvertrauen und man Leute schon intensiv überzeugen muss, wenigstens ihre E-mails zu verschlüsseln, habe ich gewisse Zweifel an einer Nachfrage, an einem Interesse.

Dem Staat zu misstrauen, den großen IT-Firmen jedoch nicht, finde ich eher albern.

6

Dienstag, 30. Juli 2013, 18:05

Ich denke,dass das mangelnde Interesse der Bevölkerung auch darin begründet liegt, dass wir im Laufe der Jahre unser Leben aufs Internet ausgerichtet haben. Teils freiwillig, teils gezwungenermaßen. Es ist also eher Resignation als Desinteresse - denn jetzt zurückzurudern scheint ohnehin unmöglich. Das Bedürfnis, das Ganze zu verdrängen und nichts davon wissen zu wollen, kann ich also durchaus nachvollziehen.

Ich habe mir bis jetzt auch nie Gedanken darüber gemacht. Ich gehöre zu der Generation, die im Teeniealter das Internet entdeckt hat. Ich habe einen beträchtlichen Teil meines Lebens dort hin verlagert und bin damals unglaublich leichtfertig damit umgegangen. Ich habe beispielsweise nicht mehr den geringsten Überblick darüber, wieviele Accounts von mir existieren und was dort alles über mich zu erfahren wäre.
Und die noch jüngere Generation - die wird noch sehr viel weniger Vorsicht an den Tag legen. Denn die wächst digital auf.

Davon ab - bei Twitter gefunden: "These: Wenn wir anfangen zu verschlüsseln, führt kein Weg zurück. Wir akzeptieren unsere Unfreiheit und machen das Beste draus."
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-Guy Mann

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7

Dienstag, 30. Juli 2013, 18:10

Warum sollten sie?

Aus eigenem Interesse, sofern ihnen etwas an unabhängiger Berichterstattung liegt.
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

8

Dienstag, 30. Juli 2013, 18:17

Davon ab - bei Twitter gefunden: "These: Wenn wir anfangen zu verschlüsseln, führt kein Weg zurück. Wir akzeptieren unsere Unfreiheit und machen das Beste draus."


Auf e-mails bezogen: Welch ein Blödsinn.
Dann kann man ebensogut auf Briefumschläge verzichten und alles persönliche auf Postkarten schreiben.
Nichts anderes als ein Briefumschlag ist Verschlüsselung.

Vielleicht sollte man den Nachgeborenen mal den Sinn des Post- und Fernmeldegeheimnis erklären.
Fühlt sich jemand berufen?

Edit: Okay, das ist 'n bisschen hart.
Allerdings beurteile ich die Aussage auch vor dem eigenen Hintergrund und da kann von Abhängigkeit wohl kaum die Rede sein. Ich habe eine ganze Menge der heute populären Angebote nicht genutzt (bin da sicher auch was arrogant) und wenig bis gar nichts wirklich persönliches von mir gegeben.
Wenn ich die Frage der Verschlüsselung betrachte, beziehe ich das somit auf die Untermenge der insgesamt möglichen Kommunikationsmöglichkeiten, die ich nutze. Ein Allheilmittel ist sie selbstverständlich nicht, aber das zu glauben wäre auch so naiv, dass ich es nicht in Betracht gezogen hatte.

9

Dienstag, 30. Juli 2013, 20:36

Dann kann man ebensogut auf Briefumschläge verzichten und alles persönliche auf Postkarten schreiben.
Nichts anderes als ein Briefumschlag ist Verschlüsselung.
Der Briefumschlag - das sollte doch eigentlich das Passwort für meinen E-Mail Account sein.
Wenn ich meinen Briefumschlag so versiegele, dass den niemand durchleuchten/mit Wasserdampf öffnen/was auch immer kann oder wenn ich den Inhalt des Briefes in Geheimschrift schreibe - das ist in meinen Augen Verschlüsselung. Und es ist ein Unding, dass diese überhaupt nötig ist.

Und E-Mail Verschlüsselung ist im Alltag nicht umsetzbar, Punkt. Meine Rechnungen krieg ich immernoch unverschlüsselt per Mail. Und wenn ich ne Bewerbung per E-Mail verschicke (was heute größtenteils so gefordert wird), dann kann ich die auch nicht verschlüsselt schicken.
Ich kann nicht mit jedem E-Mail Partner Schlüssel austauschen. Mit jedem Amt, mit jedem potenziellen Arbeitgeber, mit jeder Firma bei der ich nen Vertrag habe usw. usf.
Zumindest geht das nicht mit den technischen Verschlüsselungsmöglichkeiten so wie sie jetzt verfügbar sind.

Es ist schon lustig: Alles ist nur noch auf elektronische Kommunikationswege ausgelegt, kaum noch was funktioniert über den Postweg - um dabei seine Privatssphäre zu wahren müsste man jedoch einen völlig unpraktikablen Aufwand betreiben. Und kaum einer macht sich da nen Kopf drum. Ich bis vor kurzem ja auch nicht. Und jetzt....ja jetzt würd ich am liebsten Brieftauben verwenden.

Zitat

Allerdings beurteile ich die Aussage auch vor dem eigenen Hintergrund
und da kann von Abhängigkeit wohl kaum die Rede sein. Ich habe eine
ganze Menge der heute populären Angebote nicht genutzt (bin da sicher
auch was arrogant) und wenig bis gar nichts wirklich persönliches von
mir gegeben.
Eben. Und du hattest irgendwie auch noch ein Leben vor dem Internet....wenn ich das mal so sagen darf. ;)
Für mich und für viele andere ist da der Zug irgendwie abgefahren.
Als ich mich bei Facebook angemeldet habe....das ist Jahre her, da war Facebook bei weitem nicht so populär wie jetzt und von den Machenschaften des Vereins war noch nicht viel bekannt. Ein großer Teil meiner Freunde war dort, es bot wunderbare Wege um sich auszutauschen - also hab ich mich angemeldet. Wenn ich jetzt da weggehen würde müsste ich mir echt was einfallen lassen.
Und das ist nur ein Beispiel von vielen.

Wie dem auch sei, hier ein sehr guter Beitrag aus dem Guardian:

Zitat

The actions of the US government in spying on its and other countries' citizens have been sharply criticised by Noam Chomsky, the prominent political thinker, as attacks on democracy and the people.
"Governments
should not have this capacity. But governments will use whatever
technology is available to them to combat their primary enemy – which is
their own population," he told the Guardian.
In his first public
comment on the scandal that has enveloped the US, UK and other
governments, as well as internet companies such as Google and Microsoft, Chomsky said he was not overly surprised technology and corporations were being used in this way.
"This
is obviously something that should not be done. But it is a little
difficult to be too surprised by it," he said. "They [governments and
corporations] take whatever is available, and in no time it is being
used against us, the population. Governments are not representative.
They have their own power, serving segments of the population that are
dominant and rich."
Chomsky, who has strongly supported the Occupy movement and spoken out against the Obama administration's use of drones, warned that young people were much less shocked at being spied on and did not view it as such a problem.
"Polls
in the US indicate there is generational issue here that someone ought
to look into – my impression is that younger people are less offended by
this than the older generation. It may have to do with the
exhibitionist character of the internet culture, with Facebook and so
on," he said. "On the internet, you think everything is going to be
public."
Other technologies could also come to be used to spy more
effectively on people, he added. "They don't want people to know what
they're doing. They want to be able to use [new technology] against
their own people.
"Take a look at drones, and what is developing.
You will find new drone technology being used in 10 or 12 years from
now. They are looking at [trying to make] tiny drones that can go in
your living room, like a fly on the wall."
He praised the Guardian's revelations about the activities of the National Security Agency, and the whistleblower Ed Snowden, who has been taking refuge in Hong Kong. "We need this kind [of journalism]," he said. "We ought to know about it."
Chomsky,
a much-lauded academic and professor of linguistics, gained renown as a
political critic when he vocally opposed the Vietnam war. Since then,
he has written dozens of books on political power, capitalism and
democracy and espoused a variety of activist campaigns, most recently
the Occupy movement.

http://www.theguardian.com/world/2013/ju…ns-noam-chomsky
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-Guy Mann

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10

Dienstag, 30. Juli 2013, 21:00

ich bin auch nicht bei Facebook aus bekannten Gründen.

Vielleicht ist Verschlüsselung in der derzeitigen Situation ein probates Mittel, um dem ausufernden Hunger von Staaten und Konzernen nach den (persönlichen) Daten ihrer Bürger/Nutzer zu begegnen. Aber ein Gefühl sagt mir, dass das nicht zukunftsweisend ist. Es ist nicht die Offenheit des Umgangs miteinander, welche eingeschränkt werden sollte, sondern das Problem liegt im Missbrauch dieser Informationen von Dritten. Diese Dritte, können der Staat sein, der seine Bürger kontrollieren möchte, es kann ein Konzern sein, der damit Profit erwirtschaften will oder ganz banal eine einzelne kriminelle Person.

Ich glaube, woran wir wirklich arbeiten müssen, ist an uns selbst. Wir müssen uns der Strukturen bewusst werden, die unser Leben bestimmen und wir müssen uns daraus befreien und uns die Macht über uns selbst und unser Leben zurück holen. Dabei muss uns aber klar sein, das es beispielsweise ein Unternehmen wie Facebook in dieser Form nicht gäbe, wenn dieses die Daten seiner Nutzer nicht für Werbezwecke nutzen würde. Das ist systembedingt – liegt also an den Strukturen wie unsere Gesellschaft aufgebaut ist und derzeit funktioniert (oder bald nicht mehr). Jedenfalls ist das Problem nicht damit zu lösen, das man an irgendwelchen Stellschrauben dreht (Reduzierung der Offenheit in unserem täglichen Austausch miteinander) um dieses Gerüst neu zu nivellieren. Noch wird es uns weiterbringen, wenn man mit Hilfe von alten Stützen wie die genannten Verschlüsselungsmethoden versucht die Strukturen des Systems zu stabilisieren. Beides garantiert nur eine illusorische Freiheit. Das ganze alte Spiel würde weiterlaufen … die einen suchen nach Methoden zu verschlüsseln und die anderen nach Methoden zu entschlüsseln. Das Prinzip des Wettrüstens ist nicht neu und es verschlingt Unmengen von Resourcen die man anderweitig besser einsetzen könnte.
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11

Dienstag, 30. Juli 2013, 21:34

Meine These – die vielleicht ziemlich gewagt ist – ist mit folgendem Satz zu umschreiben:

Unser „Gesellschaftssystem“, ist mittlerweile in einer Phase angelangt, in der der Missbrauch und die Ausbeutung von Menschen (und deren Daten), von Tieren, Pflanzen und des Planeten als solchen, unabdingbar wird/ist für das Fortbestehen jenes „Systems“.
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

12

Mittwoch, 31. Juli 2013, 05:52

Der Briefumschlag - das sollte doch eigentlich das Passwort für meinen E-Mail Account sein.
Wenn ich meinen Briefumschlag so versiegele, dass den niemand durchleuchten/mit Wasserdampf öffnen/was auch immer kann oder wenn ich den Inhalt des Briefes in Geheimschrift schreibe - das ist in meinen Augen Verschlüsselung. Und es ist ein Unding, dass diese überhaupt nötig ist.


Um das, was Shesha etwas weiter oben auch sagte, kurz und auf englisch zu formulieren:
There is no free lunch.
Die Tatsache, dass E-Mails für jeden am Transportweg beteiligten Rechner im Klartext vorliegen, ist allen bekannt, die sich etwas näher mit dem Medium auskennen. Und weil die Protokolle offen einsehbar sind, auch wahrlich kein Geheimnis.
Im Unterschied zum Versand per Post zahlt man aber für den reinen Versand einer Mail nichts, dummerweise müssen Rechenzentren trotzdem betrieben werden. Woher kommt das Geld dafür?


Und E-Mail Verschlüsselung ist im Alltag nicht umsetzbar, Punkt.


E-Mail-Verschlüsselung ist im Alltag problemlos umsetzbar, Punkt.

Und nun?

Es verlangt niemand, dass man jede Nachricht an jeden Kommunikationspartner verschlüsselt. Wie schon gesagt, ein Allheilmittel ist Verschlüsselung nicht, aber die unpraktikable Nerd-Lösung, als die du sie hier beschreibst, ist sie ganz gewiss nicht. Ebensowenig wie Linux ein schlechtes BS ist, weil die meisten Windows benutzen.

Wenn Behörden unsichere Transportwege verwenden, dann ist das auch eher ein Fall für die Gerichte, aber solange niemand klagt, wird sich wohl nichts ändern.

Und es stimmt, einen Teil meines Lebens habe ich ohne das Internet verbracht. Für bestimmte Dinge halte ich nach wie vor die Papierform für besser geeignet, daran wird sich meiner Einschätzung nach auch nicht viel ändern.

13

Mittwoch, 31. Juli 2013, 19:10

Zunächst mal: Was Shesha sagt. Genau das.


Zitat

Meine These – die vielleicht ziemlich gewagt ist – ist mit folgendem Satz zu umschreiben:



Unser „Gesellschaftssystem“, ist mittlerweile in einer Phase angelangt,
in der der Missbrauch und die Ausbeutung von Menschen (und deren Daten),
von Tieren, Pflanzen und des Planeten als solchen, unabdingbar wird/ist
für das Fortbestehen jenes „Systems“.
Ich finde die These nicht gewagt sondern naheliegend. :icon_nixweiss: Ich frage mich ernsthaft, wie das alles weitergehen soll.

@ion

Zitat

Im Unterschied zum Versand per Post zahlt man aber für den reinen
Versand einer Mail nichts, dummerweise müssen Rechenzentren trotzdem
betrieben werden. Woher kommt das Geld dafür?
Das stimmt, Punkt an dich. ;)

Zitat

E-Mail-Verschlüsselung ist im Alltag problemlos umsetzbar, Punkt.



Und nun?
Nee, das sehe ich nach wie vor anders. Es nützt mir nix wenn ich den privaten Mailverkehr mit ein oder zwei Leuten verschlüsseln kann, dies bei allem anderen aber schlicht nicht möglich ist. Das ist doch ein Tropfen auf dem heißen Stein.
"Im Alltag problemlos umsetzbar" bedeutet für mich halt nicht, dass ich erstmal auf anderem Wege Schlüssel austauschen muss, die durch irgendwelche Programme generiert wurden, die dann natürlich beide Kommunikationspartner installiert haben müssen, dass ich nur noch über den E-Mail Client und nicht mehr über Webmail arbeiten kann, usw. usf.
Ich hab mal angefangen mich in die Thematik einzulesen und ich sage dir: Für den Ottonormaluser ist das nicht praktikabel. Du gehst da halt von dir aus - für dich mag das ja alles ganz einfach sein. Man müsste bei sowas aber eigentlich vom DAU ausgehen.

Zitat

Ebensowenig wie Linux ein schlechtes BS ist, weil die meisten Windows benutzen.
Behauptet das jemand? Ich jedenfalls beneide jeden, der damit umgehen kann.
Ich gebs ja zu, ich bin zu blöd *und* zu bequem dazu.
Was mir aber auf die Nerven geht ist diese elende Arroganz, mit der die Linuxverfechter auf Windowsuser herabschauen.

Aber gut, das geht ohnehin irgendwie am Thema vorbei. *auf sheshas vorletzten beitrag deut*
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-Guy Mann

14

Donnerstag, 1. August 2013, 05:31

"Im Alltag problemlos umsetzbar" bedeutet für mich halt nicht, dass ich erstmal auf anderem Wege Schlüssel austauschen muss, die durch irgendwelche Programme generiert wurden, die dann natürlich beide Kommunikationspartner installiert haben müssen, dass ich nur noch über den E-Mail Client und nicht mehr über Webmail arbeiten kann, usw. usf.


Mal abgesehen davon, dass zumindest ich einen vernünftigen E-Mail-Client jederzeit den meist grottigen Webmail-Seiten vorziehen würde und ich deshalb diese Voraussetzung eher als Feature begreifen würde, möchte ich noch kurz auf das hier eingehen, es ist auch gewiss eher ein Aspekt von Sheshas Eingangsthema:


Ich hab mal angefangen mich in die Thematik einzulesen und ich sage dir: Für den Ottonormaluser ist das nicht praktikabel. Du gehst da halt von dir aus - für dich mag das ja alles ganz einfach sein. Man müsste bei sowas aber eigentlich vom DAU ausgehen.


Ich sage es noch einmal, vielleicht hilft's beim Verständnis:
Verschlüsselung ist keine Lösung für den dicken Blumenstrauß gesellschaftlicher Probleme, sie ist _eine_mögliche_ Erweiterung ein paar weniger Kommunikationstechniken. Mehr nicht.

Der wichtigere Punkt deines Zitats ist aber, dass du nichts anderes forderst als idiotensichere Systeme. Daraus folgert zwingend und unmittelbar, dass die Systeme die Fehler der Idioten ausbügeln und im besten Fall führt das zur Bevormundung, im schlimmsten Fall langfristig zur Kontrolle durch die Maschinen.

Ich zumindest will das nicht.
Ich möchte keinen Macintosh. :icon_wink:

15

Donnerstag, 1. August 2013, 07:19

Verschlüsselung ist keine Lösung für den dicken Blumenstrauß gesellschaftlicher Probleme, sie ist _eine_mögliche_ Erweiterung ein paar weniger Kommunikationstechniken. Mehr nicht.

Ich verstehe das schon, keine Sorge. Alles andere wäre auch selten dämlich - selbst von einem Windowsnutzer wie mir kommend. Es geht mir um die Aussage, dass dies im Alltag problemlos umsetzbar wäre. Und das ist es in meinem Augen halt nunmal nicht.



Zitat

Der wichtigere Punkt deines Zitats ist aber, dass du nichts anderes forderst als idiotensichere Systeme. Daraus folgert zwingend und unmittelbar, dass die Systeme die Fehler der Idioten ausbügeln und im besten Fall führt das zur Bevormundung, im schlimmsten Fall langfristig zur Kontrolle durch die Maschinen.

Du hast auch vollkommen Recht damit, keine Frage. Die meisten Menschen haben aber nunmal kein Informatikstudium absolviert und haben auch weder Zeit noch Energie dies zu tun. Die meisten Menschen wollen mit dem ganzen Mist einfach nur arbeiten. Klar begibt man sich damit in eine gefährliche Abhängigkeit. Ich find das auch Scheiße, auch von mir selber. Aber du kannst gewisse Dinge halt einfach nicht von den Leuten verlangen. Es ist doch scheiße, dass gewisse Dinge nur den Leuten vorbehalten bleiben, die sich seit ihrer Kindheit ihre Rechner selber zusammenbauen, sich drölfzig Programmiersprachen selbst beigebracht haben oder direkt mit ner Platine im Kopf auf die Welt gekommen sind. (vorsicht Übertreibung). Genau diese Leute könnten so viel Gutes bewirken, wenn sie mal von ihrer elitären Haltung gegenüber den ganz normalen Alltagsusern runterkommen würden.

Ach, bevor ich's vergesse. Es ist alles natürlich noch viel, viel schlimmer:

http://www.sueddeutsche.de/digital/ueber…e-mit-1.1735845

:icon_papiertuete-kopf:
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16

Donnerstag, 1. August 2013, 12:18

Ich glaube, ein Problem das bei der e-mail Verschlüsselung auftaucht und vielleicht auch mit ein Grund für den Ärger und das Unverständnis einiger Leute ist, die gerne Verschlüsseln würden, ist das eben nicht nur der Absender sondern auch der Empfänger dazu bereit sein muss. Man hat also faktisch nicht die alleinige Entscheidungsmacht darüber, die e-mail Kommunikation mit anderen zu verschlüsseln. Man hat daher nur die Option, wenn das Gegenüber nicht mit machen möchte, die Kommunikation entweder einzustellen oder eben unverschlüsselt zu senden.

Diese neuen Veröffentlichungen zeigen finde ich, das man im Prinzip sehr schnell zum Verdächtigen werden kann und sie zeigen auch, das wohl noch mehr überwacht und gespeichert werden würde, wenn es technisch möglich wäre. Bei SPON steht auch ein ganz guter Artikel dazu.

Witzigerweise steht darin als Beispiel auch, das hier:

„"Zeige mir die gesamte PGP-Nutzung in Iran." PGP ist ein System zur Verschlüsselung von E-Mails und anderen Dokumenten.“

Nunja, Iran ist hier natürlich ein austauschbarer Begriff … keine Ahnung, ob das nun Angstmacherei ist, welche die Leute davon abhalten soll, ihre Kommunikation zu verschlüsseln, weil ja suggeriert wird, das verschlüsselte Dokumente besonders anziehend für Geheimdienste seien oder ob das einfach nur ein schlichter Hinweis ist.

Es sehe meine Meinung, dass dies alles zu einem „Wettrüsten“ um Ver- und Entschlüsselung führen würde jedenfalls bestätigt. Und ich finde es ist irgendwie eine trügerische Sicherheit, denn man weiß ja nie so genau zu welchen Methoden auf der anderen Seite gegriffen wird und in wie weit die Verschlüsselung- und sonstige Programme und deren Macher nicht von den Geheimdiensten etc. indoktriniert sind.

Ich spüre, dass dies keine gute Atmosphäre ist, die sich damit aufbaut.

Das Misstrauen gegenüber staatlichen Stellen bzw. diversen Konzernen/Unternehmen ist durch die Enthüllungen freilich geweckt. Aber es ist auch echt eine große Chance, die sich damit eröffnet. Nicht dafür ein Unternehmen zu gründen und Sicherheitssoftware zu verkaufen – das wäre eine systemkonforme Reaktion – sondern etwas zu tun, mit dem dieses „System“ nicht rechnet, worauf es keine Antwort hat weil es nicht dessen „Architektur“ entspricht.

Wir müssen in die Liebe gehen statt in die Angst, ins Vertrauen untereinander und vor allem auch ins Vertrauen an uns selbst, anstatt ins Misstrauen, ins Selbstbewusstsein anstatt in die Selbsverleugnung usw. So wandelt sich das anfängliche Misstrauen, so wird der Riss in der Matrix zu einem Tor der Befreiung.
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(Mahatma Gandhi)

17

Donnerstag, 1. August 2013, 20:02

Man hat daher nur die Option, wenn das Gegenüber nicht mit machen möchte, die Kommunikation entweder einzustellen oder eben unverschlüsselt zu senden.


Das sehe ich nicht unbedingt so. Ich verzichte in mails eher auf sensitive Dinge, da steht nix drin, was wirklich persönlich wäre oder was mir, in die falschen Hände gelangt, schaden könnte. Es gibt also noch Abstufungen zwischen "Ganz" oder "Gar nicht".

Nunja, Iran ist hier natürlich ein austauschbarer Begriff … keine Ahnung, ob das nun Angstmacherei ist, welche die Leute davon abhalten soll, ihre Kommunikation zu verschlüsseln, weil ja suggeriert wird, das verschlüsselte Dokumente besonders anziehend für Geheimdienste seien oder ob das einfach nur ein schlichter Hinweis ist.


Ja, vielleicht ist das so. Das Postgeheimnis ist aber ein verdammtes Grundrecht und mir stellt sich die Frage:
Will ich mit dem Strom schwimmen und (den Amis, unseren "Freunden") ja nicht auffallen oder habe ich Selbstbewusstsein und bin notfalls auch bereit, die Konsequenzen zu tragen?
Immerhin haben wir ja eine Diskussion darüber und der Spiegel berichtete über den Fall.

Im Übrigen finde ich es nach wie vor amüsant, mit welcher Vehemenz hier gegen E-Mail-Verschlüsselung argumentiert wird. Es ist eine _Erweiterung_, es ist eine Option, mehr nicht. Ich verschlüssele einen Teil meiner Mails und andere, die meisten, nicht. Ich rette damit nicht das Abendland, ein besserer Mensch werde ich damit nicht und auch im Bett macht mich das nicht zum Hengst (gottseidank). Und ich weiß es. Wo ist das Problem?

Es sehe meine Meinung, dass dies alles zu einem „Wettrüsten“ um Ver- und Entschlüsselung führen würde jedenfalls bestätigt. Und ich finde es ist irgendwie eine trügerische Sicherheit, denn man weiß ja nie so genau zu welchen Methoden auf der anderen Seite gegriffen wird und in wie weit die Verschlüsselung- und sonstige Programme und deren Macher nicht von den Geheimdiensten etc. indoktriniert sind.


GnuPG ist OpenSource, da würde mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auffallen, wenn Geheimdienste eigenen Code einzuschleusen versuchten. Absolut sicher ist natürlich nur der Tod, da gebe ich dir recht.

Das Misstrauen gegenüber staatlichen Stellen bzw. diversen Konzernen/Unternehmen ist durch die Enthüllungen freilich geweckt. Aber es ist auch echt eine große Chance, die sich damit eröffnet.


Das wäre schön und ich wünsche mir, dass du Recht hast.

Genau diese Leute könnten so viel Gutes bewirken, wenn sie mal von ihrer elitären Haltung gegenüber den ganz normalen Alltagsusern runterkommen würden.


Condi, hast du den Eindruck, Informatiker wären arrogant? Hälst du mich (auf dieses Thema bezogen, dass ich es sonst bin, weiß ich) für arrogant? Ehrliche Antwort erwünscht, ich hatte bislang nicht den Eindruck.

18

Donnerstag, 1. August 2013, 21:07

Im Übrigen finde ich es nach wie vor amüsant, mit welcher Vehemenz hier gegen E-Mail-Verschlüsselung argumentiert wird.
Ich argumentiere doch nicht gegen E-Mail Verschlüsselung. Ich behaupte nur, dass es nicht möglich ist, diese im Alltag konsequent anzuwenden.

Und das hier....

Zitat

Es ist eine _Erweiterung_, es ist eine Option, mehr nicht. Ich
verschlüssele einen Teil meiner Mails und andere, die meisten, nicht.
Ich rette damit nicht das Abendland, ein besserer Mensch werde ich damit
nicht und auch im Bett macht mich das nicht zum Hengst (gottseidank).
Und ich weiß es. Wo ist das Problem?
....klingt halt auch schon wieder ganz anders als das hier:

Zitat

Solange aber viele brav FB und Google ihre Gedanken anvertrauen und man
Leute schon intensiv überzeugen muss, wenigstens ihre E-mails zu
verschlüsseln, habe ich gewisse Zweifel an einer Nachfrage, an einem
Interesse.
Aber vielleicht ist das auch nur meine Wahrnehmung.

Zitat

Condi, hast du den Eindruck, Informatiker wären arrogant?
Na klar. Nicht alle natürlich, aber ich bin schon vielen begegnet.
Und wahrscheinlich ist das sogar recht menschlich. Sie haben eben einen Haufen Expertenwissen, das sie in die Lage versetzt, auf den dummen kleinen Durchschnittswindowsnutzer herabzublicken, der schon stolz ist, weil er es geschafft hat seinen Router zu konfigurieren.
Du kennst vielleicht einfach nicht die Perspektive des Durschnittsusers. ;)

Zitat

Hälst du mich (auf dieses Thema bezogen, dass ich es sonst bin, weiß
ich) für arrogant? Ehrliche Antwort erwünscht, ich hatte bislang nicht
den Eindruck.
Ein bisschen schon, ja. Das ist nicht weiter schlimm, ich bin es in Bezug auf andere Dinge sicherlich auch manchmal.


@Shesha

Zitat

Nicht dafür ein Unternehmen zu gründen und Sicherheitssoftware zu verkaufen – das wäre eine systemkonforme Reaktion
Passiert natürlich bereits. Bin schon einigen Angeboten begegnet, die gegen ein bisschen Cash absolute Anonymität im Netz versprechen. Hjaaaaa, is klar. :icon_unknownauthor_lol:

Zitat

Wir müssen in die Liebe gehen statt in die Angst, ins Vertrauen
untereinander und vor allem auch ins Vertrauen an uns selbst, anstatt
ins Misstrauen, ins Selbstbewusstsein anstatt in die Selbsverleugnung
usw. So wandelt sich das anfängliche Misstrauen, so wird der Riss in der
Matrix zu einem Tor der Befreiung.

Das klingt schön. Aber wo fängt man an?
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19

Donnerstag, 1. August 2013, 21:31

hmmm, also ich bin nicht "gegen" Verschlüsselung, wer Verschlüsseln möchte kann das gerne machen. Ich habe da selbst auch schon drüber nachgedacht, zögere aber noch ... aber ich denke, ich würde es soweit einrichten, das ich verschlüsselte Mails empfangen kann, wenn mir jemand lieber verschlüsselte schicken möchte. Ich sehe darin bloß keine wirkliche Lösung.

Zu dem Postgeheimnis fällt mir gerade was ein ... der zugeklebte Umschlag und digital dazu die Verschlüsselung soll das Geheimnis der Post, also des Briefes wahren. Aber bei dem Postgeheimnis geht es doch auch oder vor allem darum das die Dienste, welche die Post/Briefe transportiert und zustellt das Geheimnis dessen wahren müssen, was ihnen anvertraut wurde. Digital dazu müssten die E-Mail Dienste dafür Sorge tragen, das die versendeten Daten nicht abgegriffen und/oder missbraucht werden, egal ob sie verschlüsselt (Brief) sind oder nicht (Postkarte). Wenn dann aber ein Geheimdienst kommt oder sonstwede staatliche Behörde etc. und sich über dieses "Recht" stellt bzw. es außer Kraft setzen (kann), dann ist doch damit schon das "Postgeheimnis" gebrochen, weil es (der e-mail Dienst) mit Gewalt gebeugt wurde, selbst wenn sie die Daten nicht verwerten können, weil sie vielleicht verschlüsselt sind.

Das klingt schön. Aber wo fängt man an?

Wenn es dir bewusst wird, das kann in allen möglichen Lebenssituationen sein. Es ist natürlich einfacher in Situationen wo man relativ entspannt ist, da rutscht man leichter in so eine Art Beobachterposition von der aus man bewusste Entscheidungen treffen kann.
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

20

Freitag, 2. August 2013, 05:44

Und das hier....

Zitat
Es ist eine _Erweiterung_, es ist eine Option, mehr nicht. Ich
verschlüssele einen Teil meiner Mails und andere, die meisten, nicht.
Ich rette damit nicht das Abendland, ein besserer Mensch werde ich damit
nicht und auch im Bett macht mich das nicht zum Hengst (gottseidank).
Und ich weiß es. Wo ist das Problem?

....klingt halt auch schon wieder ganz anders als das hier:

Zitat
Solange aber viele brav FB und Google ihre Gedanken anvertrauen und man
Leute schon intensiv überzeugen muss, wenigstens ihre E-mails zu
verschlüsseln, habe ich gewisse Zweifel an einer Nachfrage, an einem
Interesse.


Ja, es klingt anders (der Teil im zweiten Zitat über die Verschlüsselung ist unglücklich formuliert, ebenso das Wort "alle"), aber der Kern ist in beiden Aussagen derselbe: Es gibt nichts geschenkt! All diese Dienste müssen irgendwie bezahlt werden, hinzu kommt die Internationalität einiger Anbieter. Vor dem Hintergrund ist es in meinen Augen einfach naiv, dieselbe Diskretion mit den anvertrauten Daten zu erwarten wie bei der Deutschen Post.
Daraus könnte man mir nun eine "Selber schuld!"-Attitüde unterstellen, aber es ist eher Unverständnis über das Unverständnis anderer.

Aber vielleicht bin ich mit dem Misstrauen den Unternehmen gegenüber, die mir etwas "schenken" wollen, ja tatsächlich Teil einer kleinen, arroganten Minderheit. Wer weiß.

Dennoch halte ich die Fähigkeit zu vertrauen für eine großartige menschliche Stärke und ihr komplettes Fehlen für armselig. Nur sollte aus meiner Sicht Vertrauen durchaus von einer gewissen Wachheit begleitet sein.

Habe fertig.