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Elena

Starseed

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881

Freitag, 29. September 2017, 11:56

@ nebula

und wenn ich dann hier in den Jobangeboten stöbere und Anzeigen finde, wo man für Helfer_innen Jobs eigenltich am liebsten jemand einstellen würde, der eine Ausbildung mit Berufserfahrung in dem gefragten Bereich oder zumindest wenigstens letzteres mitbringt, und eine solche Ausbildung schon bei den Voraussetzungen für den Job steht, darüber hinaus der Zusatz '"sorgfältige und zügige Arbeitsweise" - als wenn sich das nicht irgendwo widersprechen würde, zumindest in meinen Augen - angefügt ist. Und wenn man dann noch auf die Homepage des Unternehmens geht und dort Hinweise zur Bewerbung und des Lebenslaufes findet, wo angegeben wird, das eine mehr als 3-monatige Lücke im Lebenslauf erklärungsbedürftig wäre. Unterhalb der 3 Monate, wäre es ja (der Meinung des Unternehmens nach) durch Jobsuche nach Ausbildung, Wechsel des Arbeitgebers etc. erklärbar, aber darüber hinaus?

Also wenn ich lese was manche Arbeitgeber für Vorstellungen haben, da kann ich einfach nur mit dem Kopf schütteln. Die suchen keinen Menschen, sondern eine eierlegende Wollmilchsau und das ganze natürlich bei Lohnhöhe nach Vereinbarung - sprich kein Tariflohn sondern eher Mindestlohn. :icon_irre:
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

Kim

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882

Freitag, 29. September 2017, 12:10

*Elena zustimmt*
Im Wesen von Beobachtung - seiner wahren Bedeutung - gibt es kein Denken; da gibt es kein Zentrum eines "ichs", das "dich" anschaut
Krishnamurti

883

Dienstag, 3. Oktober 2017, 14:04

Das ist doch Unsinn. Man hat mit Anfang/Mitte vierzig immerhin noch sein halbes Arbeitsleben VOR sich. Angel und Mo haben auch mit ü30 noch eine Ausbildung gemacht, so ungewöhnlich ist das gar nicht. Also auch wenn da ein paar frisch von der Schule sein werden, so trifft das gerade heute nicht mehr auf alle zu.
Der Arbeitsmarkt ist aktuell sogar sehr arbeitnehmerfreundlich. In unserer Firma stellen sie aktuell auch fleissig ein und haben eher das Problem zu wenig geeignete Bewerber zu haben, als zu viele.
Auf alle Fälle ist man in Deutschland mit abgeschlossem Studium oder Ausbildung besser dran als ohne. Und eine Lücke von mehr als drei Monaten zu erklären ist doch Okay, dann begründet man das halt. Ich habe zwischen Studium und ersten Job auch mehr als drei Monate. Nach zwei Monaten hatte ich überhaupt erst mein Abschlusszeugnis und dann war halt Sommerloch, blöd gelaufen aber eine Anstellung habe ich trotzdem bekommen.

Elena

Starseed

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884

Dienstag, 3. Oktober 2017, 17:16

Der Arbeitsmarkt ist aktuell sogar sehr arbeitnehmerfreundlich. In unserer Firma stellen sie aktuell auch fleissig ein und haben eher das Problem zu wenig geeignete Bewerber zu haben, als zu viele.

Was sind denn das für freie Ausbildungsplätze, die dein Arbeitgeber anbietet und wie viele? Wieviele von den Azubis werden davon nachher übernommen? In welchem Alter sind die Azubis, die eingestellt werden?
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

885

Dienstag, 3. Oktober 2017, 19:51

Wir bilden Zerspaner, Bürokaufleute und Lagerlogistiker aus. Das Alter der Azubis ist gemischt. Einige sind frisch von der Schule, andere schon Mamas. Neben den Azubis stellt die Firma aber auch Leute ein, die angelernt werden. Das kommt immer auf den Bereich an ;-). In meiner Abteilung haben die meisten studiert und einige sogar promoviert. Seit ich in der Firma bin wächst die Zahl der Mitarbeiter stetig und sehr viele Azubis wurden übernommen oder hatten zumindest die Option zu bleiben (einige studieren aber danach noch und jobben dann nur in den Semesterferien oder für die Abschlussarbeit bei uns).

Edit: 2-3 Bürokaufleute, 10-20 Zerspaner und 1 Lagerlogistiker derzeit pro Jahr bei ca. 500 Angestellten.

886

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 20:16

Angel und Mo haben auch mit ü30 noch eine Ausbildung gemacht, so ungewöhnlich ist das gar nicht.


ion auch. In der Firma, in der er arbeitet, wird zumindest so weit sehr akzeptierend mit sexueller Orientierung umgegangen, wie es Schwule und Lesben betrifft, ich würde aber ebenso stark annehmen, dass Transgender bei uns keine Probleme hätten.

Wir produzieren Software.

Elena

Starseed

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887

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 16:45

Hmm, ok. Danke für eure Antworten. Das zeigt ein bisschen ein anderes Bild, als das was ich selbst habe. Ich weiß auch noch – es ist schon eine Weile, aber auch auch nicht extrem lange her - da gab es mal so einen Artikel bei ZON, SPON oder so, eben auch bezüglich dieses Themas. Und wenn ich mich an die Kommentare dazu erinnere, die spiegelten eher so meine Sichtweise wieder. Das Arbeitgeber zum Beispiel nicht gerne ältere Azubis einstellen, weil diese nicht mehr „formbar“ seien. Weil sie Probleme damit hätten Autoritäten anzuerkennen und weil sie Dinge und Abläufe hinterfragen und diskutieren wollen. Ausbildern gefällt so etwas nicht. Kommt vielleicht auch auf die Branche bzw. den gewünschten Beruf und den Betrieb an. Deswegen ist meine Skepsis da noch nicht so ganz ausgeräumt. Dann gibt es außerdem noch das Problem, dass die Ausbildungsvergütung meist nicht ausreicht um den Lebensunterhalt zu sichern. Und Bafög etc. bekommt man in dem Alter nicht (mehr). Aber momentan habe ich auch zu viele Baustellen, als das ich noch die Kraft für eine Ausbildung hätte. Aber mal sehen, vielleicht nachdem ich erstmal hier aus dem Groben raus bin.
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Mikael

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888

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 17:54

Hier kriegt man übrigens derzeit sogar zum Teil 1.000 € Extra, wenn man sich als Altenpfleger bewirbt, weil der Beruf dermaßen händeringend gesucht wird, dass du dir da wirklich kaum nen Kopf machen musst, nicht gebraucht zu werden.
Gut, das ist jetzt nicht für jeden was - aber eventuell mal ne Überlegung wert. Wir haben zB auch viele Pflegehelfer, die sind ungelernt, aber eben auch unentbehrlich und verdienen jetzt nicht sooooo schlecht. Zumindest mehr als HartzIV und so. ;) Und die Orientierung ist da wirklich sowas von egal... also hier zumindest, weiß ja nicht genau, wo du da so rumgurkst. Aber ich glaub auch, dass es da durchaus Mittel und Wege gibt.


Nichts ist wahr. Alles ist erlaubt.



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