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21

Sonntag, 11. November 2012, 16:05

Zitat

ACK „Acknowledgment“ „Zustimmung“, eigentlich „Bestätigung“ (siehe ACK (Signal)) (im englischsprachigen Raum ungebräuchlich)


Netzjargon

;)

Ha. Lag ich doch gar nicht so falsch. ^^

Habe mir gerade mal ein paar Artikel über die Piraten aus den letzten Wochen angeschaut.
Aua. Da scheints ja tatsächlich bergab zu gehen.

Das ist doch mal wieder ein typischer Fall von "intern herrscht keine Einigkeit", oder?
Find ich traurig.....
I quickly realized that the only way to be happy as a human was to spend all of your time in the company of non-humans.

-Guy Mann

22

Sonntag, 11. November 2012, 17:54

danke für die aufklärung, Mika ;)
die linke finde ich jetzt nicht gerade bedenkenlos wählbar, deshalb hatte ich das gesagt, daß ich eigentlich gar nicht mitreden kann. außerdem verfolge ich das politische geschehen zu selten, als daß man von mir einen vernüftigen kommentar erwarten kann, der auf wisssen basiert....
Im Wesen von Beobachtung - seiner wahren Bedeutung - gibt es kein Denken; da gibt es kein Zentrum eines "ichs", das "dich" anschaut
Krishnamurti

[.dust]

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23

Montag, 12. November 2012, 10:41

Als Ex-Pirat kann ich nur sagen... aus meiner Sicht nicht wählbar:

Alle regional aktiven (ahahaha) Piraten, die ich kennen gelernt habe stammen irgendwo aus der L33t-Haxxor-, ololol-buff-plx oder Verschwörungstheorie-Ecke und waren damit beschäftigt "sich zu organisieren"... was natürlich nur über 256bit-verschlüsselte selbstprogrammierte und obskure Tools (25 verschiedene Wikis, IMs, Mailingliste und Abstimmungstool) geht, die kein Mensch verwenden kann oder möchte, was dazu führt, dass keine Organisation stattfindet und statt dessen orangene Ostereier verschenkt werden ohne Programmflyer zu haben.

Imperare sibi maximum imperium est.

24

Samstag, 26. Januar 2013, 11:54

So richtig viel los ist hier ja grad nich.
Wundert mich auch nicht unbedingt, Noa ist halt mehr was für persönlichen Kram.

Aber das hier könnte auf Interesse stoßen, weil es Politik mit persönlichen Interessen einiger Leute hier verbindet. Gefunden auf Spiegel Online, ich finde die Idee der Schweden ausgesprochen gut:

Schweden wollen Steuer auf Fleisch

Allerdings arbeite ich auch nicht in der Fleischindustrie - die Leute dort finden das wahrscheinlich eher nicht so gut.

Mikael

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25

Samstag, 26. Januar 2013, 11:59

Hach ja, kann auch ma irgendwas billiger werden? .___.
Man könnte ja sonst auch noch ne Sauerstoffsteuer einführen, ich hab sicher noch 50 cent am Ende des Monats übrig dafür.


Nichts ist wahr. Alles ist erlaubt.



26

Samstag, 26. Januar 2013, 12:06

Okay, Mika, tut mir leid.

Ich hatte einfach komplett vergessen, dass bei deiner Figur und deinen Essgewohnheiten schon eine deutliche finanzielle Mehrbelastung entsteht. Also, wenn sich jedes Kilogramm Rindfleisch um €1.50 verteuert, dann wird das schon verdammt eng für Leute wie uns.

Hach jeh, da hab ich ma wieder nich nachgedacht. :icon_razz:

27

Samstag, 26. Januar 2013, 12:27

Dass ich das ganz gut finde, wundert euch sicher nich, ne? *g*

Aber mal ehrlich, es wird doch eh viel zu viel Fleisch konsumiert. Das is weder für das Klima, noch für die Menschen gut. Von den Tieren will ich gar nich anfangen.

Gegen Fleischkonsum an sich hab ich ja nix, aber wenn die Leute durch höhere Preise mal dazu angehalten werden, ihren Konsum zu hinterfragen und ggf. zurückzuschrauben, find ich das durchaus gut. Dann würden sie vielleicht merken, dass einmal die Woche Fleisch durchaus auch ausreicht.
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-Guy Mann

psilocix

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28

Samstag, 26. Januar 2013, 13:08

Fürs Protokoll: Was Condi sagt.

Shesha

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29

Samstag, 26. Januar 2013, 13:40

bzgl. politischer Themen … also ich habe schon Interesse daran, aber da ich den Eindruck gewann, dass es hier selten sonst jemanden interessiert, hatte ich mich mit dem Schreiben diesbezüglich zurück gehalten.

Ich habe den Artikel mit der „Fleischsteuer“ vorhin auch entdeckt. Da ich kein Fleisch esse und mich vegan ernähre beeinflusst mich das nicht wirklich. Ob es allerdings den gewünschten Effekt hat, den man damit erreichen möchte, wage ich allerdings zu bezweifeln. Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, das sich dadurch die Haltungs- bzw. Lebensbedingungen der Tiere verbessert. Womöglich verschlechtern sich diese dadurch sogar, weil dann vielleicht versucht wird, den derzeitigen Preis zu halten – inklusive dieser Steuer versteht sich. Ergo, es wird wieder auf den Rücken der Tiere ausgetragen und derjenigen Menschen, die ganz unten innerhalb der „Erzeuger- bzw. Vertriebskette“ stehen. Statt zu einer Entlastung zu führen besteht also auch das Risiko, das die Ausbeutung noch weiter zu nimmt und sich an der Umweltbelastung welche diese Art der Tierhaltung mit sich bringt ebenso wenig eine Verbesserung einstellt.

Ich frage mich sowieso, wann seitens des politischen Systems endlich damit aufgehört wird, den „Bürger“ erziehen zu wollen. Außerdem bekommt man den Eindruck, das es hier womöglich in erster Linie darum geht, sich eine neue Steuerquelle zu erschließen um die klammen Staatshaushalte aufzubessern. Ginge es den politisch Verantwortlichen wirklich um eine „Systemänderung“, würden sie nicht gleichzeitig die industrielle Landwirtschaft mit ihrer Massentierhaltung subventionieren.

Hier ein Artikel dazu.

Wie passt das also zusammen, einerseits werden Großbetriebe und Massentierhaltung gefördert, andererseits will man die Bürger mithilfe einer Steuer dazu bewegen weniger Fleisch und andere tierische Produkte zu konsumieren. Ziemlich schizophren oder im besten Falle wenig durchdacht.

Und am Ende landet die „Steuer“, die dem Verbraucher aus der Tasche gezogen wurde, als Subvention in eben jenem System und dessen Brut- und Betriebsstätten, welche man unter dem Vorwand der Eindämmung des selbigen, dem Bürger aus dem Rücken geleiert hat.

Es wird sich also nichts ändern, solange man sich selbst nicht ändert. Und das gilt auch für die politische Kaste und für das gesellschaftliche-, wirtschaftliche-, politische System als solches.
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

30

Samstag, 26. Januar 2013, 13:48

Hmm, Shesha. Das was du da schreibst klingt sehr schlüssig. Leider.
Als waschechter Pessimist fürchte ich, dass du da wohl ziemlich recht hast.

Bezüglich Politik allgemein: Mich würde schon interessieren was du zu sagen hast. Wegen mir musst du dich mit dem Schreiben nicht zurückhalten. Ich bin nicht völlig deinteressiert was Politik angeht, es ist aber auch nicht unbedingt ein Thema, mit dem ich mich allzu viel beschäftige. Deshalb halte ich mich mit Meinungsäußerungen lieber etwas zurück, weil ich das Gefühl habe, zu wenig Hintergrundwissen zu besitzen.
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-Guy Mann

31

Samstag, 26. Januar 2013, 14:24

Was die Subventionierung angeht, stimme ich Shesha zu, da besteht sicher Handlungsbedarf.

Was den Kostendruck und seine Auswirkungen angeht, schätze ich die Lage anders ein und vermute eher, dass dieser Druck ohnehin besteht, allein schon wegen der Existenz der Discounter, nicht nur bei uns in Deutschland.
Aus dem Grund glaube ich eher, dass die Steuer an die Käufer weitergereicht wird. Beim Spritpreis funktioniert es schließlich auch (na gut, da versuchen die "Premium"-Tankstellen, den Leuten SnakeOil und Luft zu verkaufen, aber das ist ein anderes Thema).

Natürlich sind das keine belastbaren Fakten, es ist nur meine persönliche Vermutung.

Und auf jeden Fall finde ich, dass Fleisch zu billig ist.

Shesha

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32

Samstag, 26. Januar 2013, 15:33

@ condemnation

hmm … ok, dann heißt kein Kommentar bzw. keine Antwort nicht automatisch das ein Desinteresse besteht, sondern kann auch heißen, das „gefühlte“ Hintergrundwissen fehlt um antworten zu können. Ist bloß schwierig, diese Situation dann einzuschätzen als „Threadsteller“. :icon_confused:

So ein wahnsinnig großes Hintergrundwissen habe ich jetzt auch nicht und ich muss selbst auch immer wieder nachschlagen bzw. nachlesen. Ich interessiere mich halt für dieses Zeug und mache mir meine Gedanken dazu. Aber Informationen können ja nicht nur mentale sondern auch emotionale Reaktionen erzeugen. Was ich damit sagen will ist, das ich für mich auch nicht in Anspruch nehme, das meine Meinung einen Absolutheitscharakter besitzt.

@ ion

Du meinst das in puncto Kostensenkung bereits das Ende dessen was geht, errreicht ist?

Vielleicht hast du Recht, aber ich befürchte, das es nicht so ist, vielleicht träte aber auch beides ein, also das der Verbraucher mehr bezahlen müsste und gleichzeitig noch (weiterhin) versucht werden würde die Kosten irgendwie so gering wie möglich zu halten bzw. zu bekommen. Eben auch wegen des Preisdrucks der z. Bsp. Discounter – die du angesprochen hast – untereinander.

Das Fleisch generell zu billig ist finde ich auch, aber wenn dann sollte der gegebenfalls höhere Preis denen zugute kommen, die bisher darunter leiden mussten, sodass es zu einer Entspannung der Lage kommen kann.

Was uns wieder zu dem Thema Agrarsubventionen führt:

Wusstet ihr, das die Agrarsubventionen mit ca. 40 Prozent (entspricht 60 Milliarden EUR) der größte Posten im EU-Haushalt sind? Das mutmaßlich vor allem große landwirtschaftliche Betriebe und Erzeugergemeinschaften, aber auch Industriekonzerne davon profitieren?

Hier eine Liste der im Jahre 2011 in Deutschland „Geförderten“.
Und hier ein Indiz dafür, das zumindest in der deutschen Politik kein Interesse daran besteht an den bestehenden Strukturen etwas zu ändern.
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

33

Samstag, 26. Januar 2013, 15:56



@ ion

Du meinst das in puncto Kostensenkung bereits das Ende dessen was geht, errreicht ist?


Oh nein, bewahre!
Ich bin mir sicher, dass BWLer ausreichend Phantasie haben, sich noch weitere Sauereien auszudenken, um die Kosten zu drücken - um jeden Preis.
Allerdings vermute ich, dass die Kurve asymptotisch verläuft und zumindest keine großen Sprünge mehr zu erwarten sind.


Vielleicht hast du Recht, aber ich befürchte, das es nicht so ist, vielleicht träte aber auch beides ein, also das der Verbraucher mehr bezahlen müsste und gleichzeitig noch (weiterhin) versucht werden würde die Kosten irgendwie so gering wie möglich zu halten bzw. zu bekommen. Eben auch wegen des Preisdrucks der z. Bsp. Discounter – die du angesprochen hast – untereinander.


So, wie du es ausgedrückt hast, meine ich es auch.
Abgesehen davon habe ich natürlich auch nicht die Wahrheit gepachtet oder die Weisheit mit Löffeln gefressen.


Wusstet ihr, das die Agrarsubventionen mit ca. 40 Prozent (entspricht 60 Milliarden EUR) der größte Posten im EU-Haushalt sind? Das mutmaßlich vor allem große landwirtschaftliche Betriebe und Erzeugergemeinschaften, aber auch Industriekonzerne davon profitieren?

Hier eine Liste der im Jahre 2011 in Deutschland „Geförderten“.
Und hier ein Indiz dafür, das zumindest in der deutschen Politik kein Interesse daran besteht an den bestehenden Strukturen etwas zu ändern.


Ich frage mich nicht erst nach Überfliegen der verlinkten Daten, wieso ich eigentlich für ein Verbleiben in der EU sein soll. Ich meine die Frage ganz ernst: Ich habe nichts gegen Europa oder den Euro, aber wozu die EU?

34

Samstag, 26. Januar 2013, 16:50

hmm … ok, dann heißt kein Kommentar bzw. keine Antwort nicht automatisch das ein Desinteresse besteht, sondern kann auch heißen, das „gefühlte“ Hintergrundwissen fehlt um antworten zu können. Ist bloß schwierig, diese Situation dann einzuschätzen als „Threadsteller“. :icon_confused:
Das kann ich verstehen und das is wirklich irgendwie doof. Ich mag dann nur auch nich jedesmal sowas schreiben wie "Oh interessant, werd ich mal drüber nachdenken. Kann nur nix zu beitragen weil ich keine Ahnung hab :icon_confused:."

Na wie dem auch sei, ein sonderlich politisches Forum wird das hier sicher nicht werden. :icon_wink: Aber so ein paar Themen liesen sich glaube ich auch hier ganz gut diskutieren. Und wenn ich mal Zeit und Muse habe, lese ich mich auch durchaus mal in irgendwas rein.
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35

Samstag, 26. Januar 2013, 20:45

Das kann ich verstehen und das is wirklich irgendwie doof. Ich mag dann nur auch nich jedesmal sowas schreiben wie "Oh interessant, werd ich mal drüber nachdenken. Kann nur nix zu beitragen weil ich keine Ahnung hab ."


*lächelnd nickt* ... ist auch verständlich. Mika hat das manchmal schon in der Art gemacht ... *erinner" ... aber das nach jedem Beitrag zu schreiben geht auch nicht, ist klar. Mir geht´s dann halt nur so, das ich dann keinen Sinn drinnen sehe etwas zu posten, wenn eurerseits kein Interesse an dem Thema besteht. Es ist ja nicht meine Absicht das Forum mit Monologen meinerseits zu zu pflastern. Es geht mir dabei schon um den Dialog.
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Shesha

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36

Samstag, 26. Januar 2013, 20:55

Ich frage mich nicht erst nach Überfliegen der verlinkten Daten, wieso ich eigentlich für ein Verbleiben in der EU sein soll. Ich meine die Frage ganz ernst: Ich habe nichts gegen Europa oder den Euro, aber wozu die EU?


Naja, es wird uns Europäern ja momentan auch nicht gerade leicht gemacht die EU gut zu finden. Die EU geht ja bekanntermaßen auf die EG zurück und diese auf die sog. Montanunion (der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl), wie ich mal in der Schule gelernt und mich eben noch mal bei wikipedia versichert habe. Abgesehen davon, das man auf diese Weise versuchte den Frieden in Europa zu sichern und zu fördern, wurden wohl auch damals schon wirtschaftliche Interessen damit verfolgt. Heutzutage habe ich allerdings das Gefühl, das es dabei mehr um wirtschaftliche Belange geht als um alles andere. Gegenwärtige politische Entscheidungen scheinen eher Feindseligkeiten zwischen den Nationen und den Menschen zu entfachen, als zu mindern. Wie nehmt ihr das wahr?

Aus meiner Sicht ist die EU ein Konstrukt von gestern. Das was damals vor Jahrzehnten vielleicht richtig/passend war, muss es heute nicht zwangsläufig sein. Es wird ja gegenwärtig ganz gerne das Argument angeführt, das Deutschland bzw. die einzelnen Nationalstaaten Europas für sich alleine gar keine Chance hätten in dieser globalisierten Welt, gegen China, Indien, USA, etc.

Aber dieser Protektionismus, dieses Wettbewerbsstreben, dieses „survival of the fittest“ das ist meinem Empfinden nach nicht mehr zeitgemäß. Ich weiß nicht wie es euch dabei geht, aber ich habe da selbst jedenfalls irgendwie überhaupt keine Lust (mehr) drauf. Wozu also eine Art Gemeinschaft bilden, die zum Ziel hat sich anderen Gemeinschaften gegenüber durchzusetzen, zu schützen/abzuschotten. Das ist das gleiche Spiel wie früher – es ist alles nur ein bisschen größer geworden. Ich für meinen Teil möchte dieses Spiel nicht mehr spielen, es ist langweilig und es stinkt.

Warum soll ich mit einem Arbeiter in Bangladesch oder sonst wo konkurieren? Oder auch nur mit meinem Nachbarn nebenan … er darf doch die selben Rechte haben wie ich. Ich muss ihn nicht besiegen oder irgendwie besser sein als er – mir reicht es wenn ich, ich selbst sein kann.

Wenn ich bedenke, wie viel Energie die Menschheit darauf verwendet um mit diesem Spiel fort zu fahren frage ich mich, wie lange sie dazu noch in der Lage ist? Aber der Mensch ist leidensfähig, nicht wahr?
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37

Samstag, 26. Januar 2013, 23:01

*lächelnd nickt* ... ist auch verständlich. Mika hat das manchmal schon in der Art gemacht ... *erinner" ... aber das nach jedem Beitrag zu schreiben geht auch nicht, ist klar.
OT-Beitrag meinerseits kurz zu jenen Themen allgemein:

Leute, macht Threads und fangt einfach was an. :)
Kann nicht jeder mit allem thematisch was anfangen, is auch völlig egal. Die, die können und wollen, dürfen - und wenn nich, dann nich.
Für mich sind die politischen Sachen eher... nix, da halt ichs wie Condi, ich mag mich eigentlich nicht äussern, weil ich mich damit nicht beschäftige. Find das aber auch okay und eigentlich ganz nett, wenn man das kurz kundtut, damit man als Threadersteller weiß, wieso keine Reaktion kommt und dass das nicht bedeutet, dass die Themen nicht erwünscht sind.
Hilft einfach auch wieder gegen Unsicherheit.


Nichts ist wahr. Alles ist erlaubt.



38

Sonntag, 27. Januar 2013, 08:30

Heutzutage habe ich allerdings das Gefühl, das es dabei mehr um wirtschaftliche Belange geht als um alles andere. Gegenwärtige politische Entscheidungen scheinen eher Feindseligkeiten zwischen den Nationen und den Menschen zu entfachen, als zu mindern. Wie nehmt ihr das wahr?


Ich habe nicht unbedingt den Eindruck, dass es die EU ist, die Feindschaften zwischen Völkern verstärkt. Wenn, dann vielleicht eher die Boulevardpresse, die mit primitiver Berichterstattung negative Einstellungen verstärkt.

In einem Punkt stimme ich der These allerdings zu: In dem der Elendsmigration. Hier im Ruhrgebiet (und bestimmt auch anderswo) gibt es einen deutlichen Zuzug der Ärmsten der neuen, armen EU-Länder mit allen denkbaren Begleiterscheinungen. Sicher kein Element der Verständigung.


Aus meiner Sicht ist die EU ein Konstrukt von gestern. Das was damals vor Jahrzehnten vielleicht richtig/passend war, muss es heute nicht zwangsläufig sein. Es wird ja gegenwärtig ganz gerne das Argument angeführt, das Deutschland bzw. die einzelnen Nationalstaaten Europas für sich alleine gar keine Chance hätten in dieser globalisierten Welt, gegen China, Indien, USA, etc.


Ich glaube einfach, dass die teilnehmenden Länder zu unterschiedlich und inzwischen auch zu zahlreich sind, als dass man sich in wesentlichen Punkten einigen oder etwas in meinen Augen sinnvolles voranbringen könnte. Und meinem Eindruck nach bestimmen in Brüssel hauptsächlich die Interessen der Großkonzerne die Politik, nicht die europäischen Bürger. Den Eindruck hatte ich auch schon vor der Lektüre des Greenpeace-Links.

Shesha

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39

Sonntag, 27. Januar 2013, 12:54

Und meinem Eindruck nach bestimmen in Brüssel hauptsächlich die Interessen der Großkonzerne die Politik, nicht die europäischen Bürger.


Das meinte ich unter anderem damit als ich davon sprach, das die EU es uns nicht gerade leicht machen würde sie derzeit gut zu finden. Siehe hier, ein weiteres Thema/Beispiel hierfür an dem sich die Geister scheiden bzw. zu erkennen geben. Es geht um die Privatisierung der Wasserversorgung innerhalb der EU, aber das nur so am Rande.

Was die Boulevardpresse anbelangt, da hast du natürlich Recht, Stichwort „Griechenland-Bashing“. Momentan ist es ja wieder etwas ruhiger was das betrifft, aber ich lese üblicherweise eh keine Boulevardzeitungen, doch man bekommt ja auch über andere Medien so einiges mit, was sich so in der Boulevardpresse tut.

Und an das mit der „Elendsmigration“ wie du es nennst, da habe ich überhaupt nicht dran gedacht und ich kann da ehrlich gesagt auch nicht viel dazu sagen. Ich denke das liegt auch mit daran, das wir aus unterschiedlichen Umfeldern kommen und da eben auch gleichermaßen verschiedene Erfahrung gesammelt haben, du im Ruhrpott und ich hier in einer unterfränkischen Kleinstadt. Eigentlich bin ich auch gerade ganz dankbar dafür, denn es zeigt ein weiteres Problem der EU auf.

Ich glaube nämlich auch, wie du schon erwähnt hast, das die Mitgliedsländer der EU sich mehr oder weniger stark in ihrer Kultur, in ihrem Selbstverständnis unterscheiden. Nur sehe ich das nicht als ein Problem an, ich finde das gut und richtig so. Was ich als problematisch ansehe, das ist die zwanghafte „Gleichmacherei“ und die Reglementierungswut welche diese „Idee“ - von dem was die EU ist - mit sich bringt.

Ich meine, wer möchte schon in eine Schublade gesteckt werden – ich jedenfalls nicht. Warum macht man das dann auf Ebene der Nationalstaaten? Warum müssen Griechen so wie Deutsche sein oder Briten wie Franzosen usw. ? Das ist doch total bescheuert. Und Griechen oder Deutsche etc. sind ja auch wieder jenseits ihrer Nationalitäten verschiedene und individuelle Menschen. Es gibt ja nicht DEN Griechen oder DEN Deutschen, als einen Archetypen und zwar genauso wenig wie es DEN Europäer gibt. Manchmal bin ich mir ja nicht mal sicher ob es DEN Menschen gibt.

Für mich verwischen diese erdachten Grenzen so langsam, lösen sich auf. Ich betrachte zunehmend jedes Wesen, jeden Menschen, jedes Tier, jede Pflanze als ein individuelles Sein, das gleichzeitig Ausdruck und Teil eines Ganzen ist und dadurch natürlich auch Ausdruck und Teil meiner Selbst.

Wenn man das einmal zur Gänze und in aller Klarheit begriffen hat, dann braucht man keine Nationalstaaten, keine EU mehr, man braucht keine Schubladen mehr und man braucht weder Wettbewerb untereinander noch Protektionismus.
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(Mahatma Gandhi)

Shesha

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40

Dienstag, 26. Februar 2013, 12:14

gerade auf ARD: „Das Wahlergebnis in Italien ist das schlechtmöglichste für die Märkte.“ :icon_panik:

Das sagt doch schon alles. Oh böser, böser Wähler, du … *deut*
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