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Mikael

Legal Assassin

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1

Montag, 26. September 2016, 17:10

Offene Enden oder mögt ihr's lieber abgeschlossen?

Ich hab vorhin ne interessante Diskussion gelesen, wo es um das bewusste Offenlassen von Fragen an Romanenden ging. Das kann man jetzt theoretisch auch auf Filme münzen, ist eigentlich völlig egal. Ich habs aufgrund der Ursprungsfrage erstmal auf Bücher bezogen, frage euch aber jetzt mal so ganz generell:

Mögt ihr lieber offene Enden? Reizt euch das, wenn ihr nicht wisst, wie manches ausgeht?
Oder nervt euch das zu Tode und ihr wollt das nachvollziehen können bis zum letzten Punkt?

Ich quote mal mein Statement dazu hierher:

Zitat

Also persönlich hasse ich ja offene Enden. (Zu lesen.)
Es macht mich wahnsinnig.

Allerdings mit derselben Leidenschaft, wie ich sowas hasse, liebe ich es, sie selbst zu schreiben, um Leser zu quälen. Eventuell der Sadist in mir, man weiß es nicht.

Ich mags allerdings auch, mir da die Nachfolger-Option offenzuhalten - und find das richtig schön, wenn der Leser (oder Zuschauer, wenns ein Film ist) nach dem vorläufigen Ende schön aufgewühlt dasitzt und erstmal noch ne Weile mit dem Werk beschäftigt ist.
Ich glaube, komplett abgeschlossene Handlungsstränge sorgen eher dafür, dass man Dinge auf einen mentalen Stapel legt und mit was Neuem anfängt.

Inception ist ein sehr schönes Beispiel. Ich konnte nächtelang nicht schlafen. Okay, etwas übertrieben - aber ich hab stundenlang gegoogelt und Diskussionen über das Ende gelesen. Das hat mich wirklich akut beschäftigt und fasziniert. Und so sehr ich sowas hasse, desto größer ist mein beinahe schon widerwilliger Respekt für Autoren und Filmemacher, die sowas schaffen.

[...] Ich würd persönlich versuchen, die für den Roman essentiellsten Fragen zu klären - und kleine Teaser offen zu lassen, die die Story bzw den Storyabschluss nicht stören, aber dafür sorgen, dass der Leser mit einem kleinen Stich in die Wirklichkeit gelassen wird und noch ne Weile mit Nachgedanken beschäftigt ist.
Ob man die später weiterspinnt, kann man sich dann ja überlegen.


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Kelet

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2

Montag, 26. September 2016, 21:54

Mögt ihr lieber offene Enden? Reizt euch das, wenn ihr nicht wisst, wie manches ausgeht?
Oder nervt euch das zu Tode und ihr wollt das nachvollziehen können bis zum letzten Punkt?
Wenn ein Ende offen ist, egal ob beim Buch oder Film, dann erwarte ich ein Fortsetzung.
Ist mir dann egal, wie lange es dauert, aber es muss eine kommen, sonst bin ich enttäuscht.
Ein Ende, am spannendsten Punkt angesetzt, ist am schlimmsten.

Ich möchte schon wissen wie es ausgeht, außer es ist halbwegs Happyend und die Protagonisten fahren in den Sonnenuntergang.
Was die dann mit ihrem Leben anfangen und was sie in Zukunft machen interessiert mich nicht weiter.
"You can try to describe me but you'll never define me"

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Lojko

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3

Montag, 26. September 2016, 21:58

Mich nervts grundsätzlich wenn irgendwas kein Ende hat.
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+++
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(Dr.Wonder)

4

Dienstag, 27. September 2016, 19:53

Wenn die Geschichte vorher interessant und stimmig war, hab ich nichts gegen offene Enden. Ich kann sie dann in meiner Phantasie weiterspinnen und mir vorstellen, was vielleicht die wahrscheinlichste weitere Entwicklung sein könnte.

5

Mittwoch, 28. September 2016, 15:04

Ich hasse open end, egal ob Film oder Buch. Wenn ein Buch kein richtiges Ende hat, bereue ich den Kauf und werde mir auch nie wieder was davon holen.

Mikael

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6

Mittwoch, 28. September 2016, 15:07

Hat dich das bei WM auch so gestört? Oo
Hast du nix von gesagt.

Also ich mein schon in sich abgeschlossene Bücher/Filme, die nicht *alle* Handlungsstränge auflösen. Natürlich nichts, was mittendrin aufhört, das ist ja klar.
Ich meine eher sowas, wo man danach mit gewissen Optionen entlassen wird. Wie Ion schrieb, Phantasie schweifen lassen zB.


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