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Mikael

Legal Assassin

  • »Mikael« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 2. Oktober 2014, 13:54

Fragen über Fragen

Der Ort, für die wirklich wichtigen Fragen des Lebens. Vl weiß ja sogar jemand mal ne Antwort....

Wieso gibts bei Whatsapp eigentlich keinen Kotzsmiley?


Nichts ist wahr. Alles ist erlaubt.



Silentium

Axolotl

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2

Freitag, 3. Oktober 2014, 07:07

Es gibt da einen Smily , der die Zähne zusammenbeißt. Wahrscheinlich verhindert der gerade das Schlimmste.

3

Freitag, 3. Oktober 2014, 13:03

DEN smilie kenn ich, und frage mich jedesmal ob er Verstopfung hat.. sollt wohl ein Lachen sein(?) Ich weiß es nicht..

Elena

Starseed

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4

Freitag, 14. November 2014, 14:59

Sil, insbesondere an dich habe ich eine Frage, aber die anderen dürfen natürlich auch antworten sofern sie es wissen.

Folgendes: Ab und zu backe ich Laugenbrezel, dazu verwende ich eine 4 %ige Natronlauge (Natriumhydroxid), selbst hergestellt aus käuflich erworbenen Laugenperlen aus dem Hobbybäckerfachhandel. Da ich die bisher mehrmals wiederverwendet habe, lagerte ich diese Lauge in einem großen Glas im Keller. Heute wollte ich sie wieder verwenden, da habe ich gesehen, das sich außen am Glas und auf dem Regal auf dem jenes Stand ein weißer Feststoff "auskristallisiert" hat. Irgendwie hat das Glas einen feinen Haarriss bekommen/gehabt. Mittlerweile habe ich das weiße Zeug sorgfältig entfernt und auch den Rest der Lauge zum zwecke der Toilettenreinigung verwendet.

Nun meine Frage, kannst du/oder jemand anderes mir sagen was dieser weiße kristalline Feststoff war, bzw. was entsteht dabei, wenn Natronlauge verdunstet? Ist diese kristalline Substanz dann wieder gleichzusetzen mit den ursprünglich verwendeten Laugenperlen und damit ebenso ätzend, oder ist das Zeug harmlos durch eine chemische Reaktion? Ich frage auch deshalb, weil nach dem Backen meiner belaugten Brezeln sich oft eine ähnlich weißliche Substanz auf meiner Backfolie befindet - ich vermute das kommt davon wenn etwas von der Lauge beim bepinseln oder umsetzen auf die Folie tropft und dann beim backen die Flüssigkeit verdampft. Ätznatron ist ja nicht ungefährlich, deswegen würde ich gerne wissen, was da entsteht bzw. entstanden ist.
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

Silentium

Axolotl

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5

Samstag, 15. November 2014, 12:26

Huijuijui... Das ist bei Dir ja die reinste "Hexenküche" :icon_shocked: .

Vorweg erstmal ein wichtiger Tipp: BITTE verwende ne Schutzbrille wenn Du mit solchen Sachen hantierst , insbesondere wenn Du versuchst was weiß-kristalline "Zeugs" mit Wasser zu lösen , UND ERST RECHT wenn DU es zur Lokusreinigung verwendest !

Was genau da jetzt entstanden ist kann ich höchstens vermuten , aber damit ist Dir eher nicht geholfen.

Möglich wäre:

* Das Wasser , in dem Du das NaOH (Natriumhydroxid) gelöst hast , ist verdunstet oder hat sich verflüchtigt. Demnach hättest Du dann gleiche Zeugs wie vor dem Auflösen. Die Kristalle dürften dann trüb aussehen und sind fest miteinander verbunden bzw. schwer zu zerbröseln. Die Kristalle können sich seifig anfühlen.

* Die Natronlauge hat mit dem Kohlendioxid aus der Luft oder mit Kohlensäure reagiert und es ist Natriumcarbonat entstanden:

2NaOH + H2CO3 ------> Na2CO3 + H2O

Natriumcarbonat ist ein (ungefährliches) Salz , welches aus schneeweißen Kristallen (etwa wie Tannennadeln , nur kleiner) besteht. Das
Agglomerat (verklumpte Zeugs) kann man leicht zerbröseln. Die Bildung des Na2CO3 schwebt mir in Deinem Fall am ehesten vor da ich
vermute , dass Du im Haushalt sehr hartes Wasser hast.

* Was auch sein kann -ich aber jetzt mal nicht annehme- ist , das die Natronlauge mit Salzsäure oder Chlorgas in Reaktion getreten ist:

NaOH + HCl -----> NaCl + H2O

Zwei gefährliche Stoffe hätten sich dann neutralisiert und es wäre Kochsalz entstanden (KEIN SPEISESALZ !!!!)
Ich gehe jetzt aber nicht davon aus , dass Du WC-Reiniger neben Nahrungsmitteln in der Vorratskammer lagerst.

Was mich am meisten besorgt ist allerdings , das zerplatzte Glas ! Möglich , dass die Natronlauge das Glas angegriffen hat , oder das eine starke Endotherme Reaktion stattgefunden hat. Deshalb empfehle ich Dir , die Lauge in Zukunft in einer Plastikflasche zu lagern.

Um eine genauere "Diagnose" stellen zu können , wäre es natürlich fein , wenn Du einen sog. Indikator im Haushalt hättest wie z.B. Lackmus-Papier oder Phenolphthalein.

Ich hoffe , dass Du zwischenzeitlich einige Spülungen auf der Toilette gemacht hast. Nicht , dass Du beim Putzen oder bei einer Sitzung eine böse Überraschung erlebst :icon_biggrin: :icon_lol: :icon_razz: .

Irgendwie bin ich mir jetzt ziemlich sicher , dass Du nun genauso Schlau bist wie vorher , oder ? Ansonsten frag ruhig nochmal !

6

Samstag, 15. November 2014, 16:15

Hä? Sie benutzt das doch zum Backen und nicht um die Toillette zu reinigen?

Mikael

Legal Assassin

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7

Samstag, 15. November 2014, 18:09

Nö.

Mittlerweile habe ich das weiße Zeug sorgfältig entfernt und auch den Rest der Lauge zum zwecke der Toilettenreinigung verwendet.


Man Sil, ich bin grad echt beeindruckt. Glaub, ich muss im nächsten PSBD-Band (WM-Nachfolger) mal n bißchen Chemie einbauen, ich komm dann auf dich zurück. ^^


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Elena

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8

Samstag, 15. November 2014, 19:51

besten Danke für deine Antwort, Sil. :icon_danke_ATDE:

Und ja, ich benutzte eine Schutzbrille und Gummihandschuhe - schon von Anfang an. Ich setze die Lauge nach Packungsbeilage an, sprich ich wiege mir die Mengen grammgenau ab. In meinem Fall sind das meist so 10 g Laugenperlen und 250 g Wasser. Die Perlen gebe ich dann anschließend in das Wasser. Abwiegen und das alles mache ich auf meinem Ceranfeld, durch die dunkle Oberfläche sieht man auch schnell wenn ein Krümmel daneben fällt. Anschließend wische ich alles feucht ab.

Sil, wenn ich das vorher gewusst hätte, dann hätte ich mir die Kristallstruktur genauer angeschaut, da habe ich nicht darauf geachtet beim wegwischen und auch hier habe ich "Schutzausrüstung" getragen. Toilettenspülung wurde nach kurzer Einwirkzeit auch betätigt. Das die Lauge mit Salzsäuere oder Chlorgas in Verbindung gekommen ist schließe ich aus. Wie gesagt, stand eigentlich fest verschlossen auf einem Kellerregal.

Ich habe die Lauge auch mit Leitungswasser angesetzt (wie du vermutet hast), das relativ kalkhaltig ist - nicht mit destiliertem Wasser. Sollte ich das künftig besser ändern? Das weiße auskristallisierte Zeug ist wohl über Wochen aus diesem haarfeinen Riss gesickert und hat außen am Glas und auf dem Regalboden dieses weiße Zeug gebildet und bröselig war es schon irgendwie - also ein fester Klumpen in dem Sinne war es nicht, sondern eher spröde ... eine Kruste an der Austrittsstelle am Glas und leicht zu zerbröselndes Zeug auf dem Regal. Das Glas selbst war auch noch "in Form" da war nur dieser unscheinbare kaum sichtbare Riss und das meiste der Lauge war auch noch drinnen und es ist auch nichts sichtbar herausgelaufen oder getropft.

Ich dachte eigentlich das Glas von der Lauge nicht angegriffen wird, das würde jedenfalls den Riss erklären. Denn ich schaue mir natürlich so ein Glas vorher an, ob es in Ordnung ist, bevor ich da (gerade sowas) reinfülle. Das hat mich nämlich schon etwas verwundert, weil ich da normal schon auf so etwas Acht gebe. Aber ich werde deinen Rat befolgen und die fertige Lauge nicht mehr im Glasbehältnis lagern. Wahrscheinlich werde ich es sogar so machen, das ich sie zukünfig nur einmal verwende ohne sie zu lagern.

Die Lauge in einer Edelstahlschüssel anzusetzen ist aber ok oder? Oder soll ich da auch besser Plastik nehmen?

Ähm ach ja ... die weißen Rückstände auf meiner Backfolie sind dann wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Natriumcarbonat oder?
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Silentium

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9

Sonntag, 16. November 2014, 09:05

Es deutet immer mehr auf Natriumcarbonat (Na2CO3) hin. Das ist übrigens auch vielseitig im Haushalt verwendbar und ist auch unter den Handelsnamen Kaiser-Natron und Bullrich-Salz erhältlich. Man nimmt es , um einen Säureüberschuss im Magen auszugleichen. Generell ist man aber mit dem gekauften Zeugs besser beraten.

Von einer Verarbeitung im Metallgefäß möchte ich auch dringend abraten. NaOH -also Natronlauge- ist und bleibt ein ätzender Stoff und hat kein Problem damit Metalle anzugreifen bzw. damit zu anderen Verbindungen zu reagieren (...es sei denn Du hast vergoldete Küchenutensilien , wovon ich aber jetzt mal nicht ausgehe). Bei Arbeiten mit Laugen bist Du mit grundsätzlich mit Plastikbehältnissen gut beraten , auch wenn Du nur für Deine Zwecke nur mit verdünnten Chemikalien arbeitest. Aber ne Küche ist kein Labor wo ganz andere Arbeits- und Sicherheitsbedingungen herrschen.

Auch von der Verwendung Edelstahlschüssel möchte ich abraten. Gut , es wird da jetzt nichts Gesundheitsschädliches entstehen. Aber je nach dem in was für einen Zustand sich die Schüssel befindet könnte es die Lebensdauer noch verkürzen. Ob es das Wert ist bleibt Dir überlassen. Und ich will Dir jetzt nicht mehr Deine Freude am Backen mit meinen Bedenken vermiesen.

Auch Deine Sicherheitsvorkehrungen finde ich vorbildlich , besonders das mit der Schutzbrille ! Schließlich hast Du nur ein Augenlicht , und auch 4%ige NaOH ist nicht gerade angenehm im Auge.

Das mit dem Riss ist wirklich erstaunlich ! Das 4% NaOH schon ausreichen hätte ich nie gedacht. Aber ich bin mir sicher , dass die Natronplätzchen die Du gekauft hast bestimmt auch in einem Plastikgefäß verkauft worden sind.

Ach ja: Das auf dem Backblech wird wahrscheinlich Natriumcarbonat sein.
Das Zusammentreffen von Natriumcarbonat und Wasser ist unbedenklich.

Elena

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10

Sonntag, 16. November 2014, 10:31

*lächelt* ... das Speisenatron (Kaiser-Natron) habe ich sogar zuhause - das benutze ich manchmal beim Kuchenbacken und ähnlichem. :-) Dann habe ich auch noch dieses Waschsoda das man zum Putzen/Waschen nehmen kann. Und eben das Ätznatron.

Diese Ablagerungen von der Lauge zum Kuchenbacken zu verwenden würde mir im Traum nicht einfallen. Ich glaube ich bin bei solchen Sachen generell eher übervorsichtig. Deswegen habe ich dich auch gefragt, da ja in deinem Profil steht, das du Chemiker bist.

Und ja, du liegst auch richtig mit der Annahme, das die Laugenperlen im Plastikgefäß verkauft wurden - ist eine weiße verschraubbare Plastikdose.

Nochmals danke Silentium, für deine Antwort. :icon_hug:

Hast mir damit wirklich geholfen. :-)
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Silentium

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11

Sonntag, 16. November 2014, 12:04

Gern geschehen Elena !

Und nächste Woche erzählt der liebe Onkel Euch wie wir aus Stahlwolle und einer alten Batterie unsere Küche abfackeln können :icon_cool: .....

12

Sonntag, 16. November 2014, 19:13

Oh ja, oh ja, oh ja!! @_@
Sprich zur Hand.

13

Montag, 17. November 2014, 06:26

..dann müsst ihr mal einen Chemieingenieur hier sitzen haben und gefühlte tausend Kartons mit sonderbaren Substanzen in allen Zimmern.. >_> Er hat Spaß.. ich weniger. *g*

Elena

Starseed

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14

Montag, 17. November 2014, 09:15

oh Core, echt? Fände ich jetzt auch nicht so toll, auch wegen dem Kleinen ... :girl_impossible:
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(Mahatma Gandhi)

15

Montag, 17. November 2014, 10:26

Keine Panik, ich sorge schon dafür,d aß Nils da nicht drankommt. ;)

Neueste Sache, die ich jetzt hier stehen habe.. ist relativ sinnfrei *g* aber echt witzig. Ein Pulver(?) wohl, im Glas. Es ist wie Schnee, wenn man es schüttelt wird es flüssig und wenn man nochmal schüttelt hat man Nebel. Oo

Elena

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16

Montag, 17. November 2014, 10:39

Neueste Sache, die ich jetzt hier stehen habe.. ist relativ sinnfrei *g* aber echt witzig. Ein Pulver(?) wohl, im Glas. Es ist wie Schnee, wenn man es schüttelt wird es flüssig und wenn man nochmal schüttelt hat man Nebel. Oo


:icon_idea2: ... da könnte man ja glatt eine Art Diorama reinbauen ... so ähnlich wie bei diesen "Schneekugeln" ... Novemberlandschaft im Nebel oder so ... *g*
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17

Montag, 17. November 2014, 18:58

@Core Was ist das? Ich will das auch!

18

Montag, 17. November 2014, 19:14

Was Nebu sagt.

19

Dienstag, 18. November 2014, 04:58

Da muss ich nachfragen.. ich fand es zuerst faszinierend und toll... bis er mir dann sagte ich solle auf KEINEN FALL das Ding aufmachen. Er klang, als würde es dann nen Riss in der RaumZeit geben oder die Welt geht unter oder sonstwas. >_>
Ich habs dann vorsichtig abgestellt und nicht mehr angefasst. *g*

20

Dienstag, 18. November 2014, 10:24

Vielleicht reagiert die Substanz "nur" mit Sauerstoff in der Luft oder so etwas?
Ba-bum.

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