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Mikael

Legal Assassin

  • »Mikael« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 23. Februar 2014, 09:21

Suche nach vermisstem Mülleimer noch immer erfolglos

Vom dem seit Tagen als vermisst gemeldeten schwarzen Plastikmülleimer fehlt noch immer jede Spur.

Er war nur ein paar Tage in Wien, danach war nichts mehr so, wie es mal war: Mika (32 19), sichtlich gebrochen, versteht die Welt nicht mehr.
Noch kurz vor seiner einwöchigen Reise hatte er den Mülleimer noch mit bunt gefärbten Küchenrollenfetzen vom Airbrushen, Zigarettenkippen aus dem Aschenbecher und anderen Leckerbissen gefüttert. Doch als er zurückkommt, fällt ihm die Abstinenz des schwarzen farbigen Kameraden auf, der Mülleimer steht nicht mehr im Arbeitszimmer in der Ecke. Sofort wird die wohnungsweite Fahndung eingeleitet, nahezu komplette 100qm Wohnfläche werden stundenlang mit Hilfe von Pozileihamstern durchkämmt, doch das runde Plastikmopped bleibt verschwunden.

Auch die Befragung der nächsten Angehörigen verläuft ohne Ergebnisse. Mutter S., ehem. Erziehungsberechtigte des Opfers, bestreitet die Tat und sagt sofort aus, sie habe den Mülleimer nicht. Als vorbestrafte Eimerdiebin einschlägig bekannt, hatte sich vor einigen Monaten bereits die Biotonne mehrere Tage in ihrer Gewalt befunden; doch ein Motiv scheint hier unklar. Die Ermittler tappen im Dunkeln.

Ein kurzer Hoffnungsschimmer taucht auf, als sich die Schwester des ehem. Besitzers zu Wort meldet, hatte sie doch vor einigen Tagen noch in einem privat geführten Telefongespräch mit der zuvor erwähnten Mutter S. den Mülleimer thematisiert (ein Umstand, der sie ins Licht der Fahnder rückt und temporär zur Hauptverdächtigen macht, auch wenn sie 150 km entfernt wohnt und selber viel schönere Mülleimer hat). Doch der Hinweis entpuppt sich als wertlos, ein anderer Mülleimer war gemeint, eine Verwechslung.

Mika W. ist traurig. Es habe nie einen Grund für Streit gegeben, ebenso wäre der Mülleimer immer gut behandelt worden. Eine Flucht durch die Katzenklappe wird ausgeschlossen, ebenso mittlerweile auch ein perfider Diebstahl des sicher 90-cent-wertigen, dreckigen Abfallbehälters, aufgrund der Tatsache, dass sich auch der Kosmetikeimer im Badezimmer noch an Ort und Stelle befindet.


Phantombild des abgängigen Papierkorbs, schwarz, mind. 12 Jahre alt. Abbildung ähnlich.

“Ich appeliere an den Entführer”, richtet sich der besorgte Besitzer an die Bevölkerung des kleinen Ortes in der Nähe des Sauerlandes. “Er wird hier gebraucht. Außerdem… wer zur Hölle klaut nen bescheuerten MÜLLEIMER, meine Fresse…!”

Sachdienliche Hinweise zur Tat erbittet die SOKO Trashcan an den Blogbetreiber zu liefern oder an die nächste Pozileidienststelle in ihrer Nähe.
Der Vermisste ist ca 45 cm hoch, oben breiter als unten, schwarz und vermutlich ziemlich voll. Zuletzt wurde er im Arbeitszimmer oder Flur in der Wohnung seines Besitzers Mika W. gesehen und benutzt, ein Unfall in geistiger Umnachtung wird nicht ausgeschlossen. Wir danken für Ihre Mithilfe.


Nichts ist wahr. Alles ist erlaubt.



2

Sonntag, 23. Februar 2014, 10:07

Trägst du ihn vielleicht schon die ganze Zeit unbemerkt auf dem Kopf?

Ist es ungewöhnlich dunkel?
Klingen Umgebungsgeräusche hohl und gedämpft?
Haben sich Mitmenschen über mangelnde Verständlichkeit beschwert, gab es Schwierigkeiten in der Bankfiliale?

3

Sonntag, 23. Februar 2014, 10:17

I quickly realized that the only way to be happy as a human was to spend all of your time in the company of non-humans.

-Guy Mann

Shesha

Starseed

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4

Sonntag, 23. Februar 2014, 12:43

*g* ... man sollte unbedingt herausfinden, was da mit deinem Mülleimer geschehen ist. Vielleicht könnte man daraus eine neue Methode der Müllbeseitigung entwickeln, so a la Mülleimer, die sich am Ende wenn sie voll sind selbst schlucken. Aber vielleicht war auch die NSA bei dir zu Hause und fand deinen Mülleimer samt Inhalt so interessant, das sie ihn kurzerhand mitgenommen haben um ihn eingehend zu untersuchen zwecks Profiling. Womöglich sitzen sie jetzt gerade vor einem Haufen bunter Küchenrollenfetzen und versuchen daraus ein Gesamtbild zu puzzeln, ähm, zu konstruieren, um Rückschlüsse auf deine Geisteshaltung ziehen zu können.
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

5

Sonntag, 23. Februar 2014, 13:56

Als ich vorhin laufen war, ist so ein hässliches Ding an mir vorbeigekullert, mit 'ner Presswurst oben drauf. Ich kann's nicht näher beschreiben, aber auf der Seite war ein Symbol mit blau-weißen Viertelkreisen und schwarzem Rand.

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