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Shesha

Starseed

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Dienstag, 21. Januar 2014, 23:28

Geld regiert die Welt

das ist der Titel einer "Story im Ersten", die ich mir soeben angeschaut habe. Es geht in der Reportage vornehmlich um sog. Schattenbanken, d.h. um Investmentunternehmen, Fonds, etc. und insbesondere um eine ganz bestimmte namens "BlackRock". Dies ist der weltgrößte Vermögensverwalter, die verwaltete Summe soll laut Reportage 4 Billionen Dollar betragen. Es ist echt irre und unglaublich, woran dieses Unternehmen überall beteiligt ist und wie dieses vernetzt ist, zum Beispiel mit anderen Banken wie Goldman Sachs, JP Morgan, Deusche Bank, etc. ebenfalls mit diversen Zentralbankern und Politiker, sie haben Investments in zig anderen Unternehmen auf der ganzen Welt. Anhand von Fallbeispielen wie das von der Firma "WMF" oder einer Immobilienfirma wird in der Reportage versucht die Zusammenhänge zu erläutern bzw. einen Einblick in jene Welt zu gewähren.
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

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2

Mittwoch, 22. Januar 2014, 00:00

sehr passend dazu ein längerer Artikel über das geplante Freihandelsabkommen zwischen USA und EU, das "Transatlantic Trade and Investment Partnership", abgekürzt TTIP. Man könnte zu dem Plan auch sagen: "Alle Macht dem Kapital." Wie nennt man sowas, was die vor haben - Wirtschaftsdiktatur?

http://www.monde-diplomatique.de/pm/2013…kel,a0003.idx,0
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Donnerstag, 6. Februar 2014, 23:27

ARD-Monitor zum geplanten Freihandelsabkommen:

http://www.youtube.com/watch?v=2M2a_O-cdjk#t=0
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4

Montag, 3. März 2014, 19:54

aus dem anderen Tread "Überwachungsstaat":

Ich bin zwar kein Experte in diesen Belangen und es ist auch ein klein wenig off-topic, aber ich glaube die Notwendigkeit des Wettbewerbs und der Unterdrückung ist zumindest zu einem Teil das Resultat unseres Zinsgeldsystems. Ich habe das schon mal irgendwo hier erläutert, das dadurch ein künstlicher Mangel erzeugt wird bei gleichzeitigem Anstieg der Geldmenge. Die Welt schwimmt quasi im Geld und dennoch ist es zu wenig, überall scheint es zu fehlen und je mehr die (Zentral)banken die Märkte damit fluten, desto größer wird paradoxerweise der damit im Zusammenhang stehende Mangel. Dieser Situation versucht man wiederum mit stetig steigendem Wirtschaftswachstum zu begegnen, bloß vergisst man dabei das in der realen Welt mit endlichen Resourcen und begrenzter Leistungsfähigkeit der menschlichen Arbeitskraft ein ständig weiter ansteigendes Wirtschaftswachstum nicht möglich ist. Der Druck auf die Menschen und die Umwelt steigt an. Die Stellschrauben sind hier Dumpinglöhne, Werksverträge, Zeitarbeit, Rationalisierungen, Verlagerung der Produktion in vermeintliche Billiglohnländer, die zu dem weniger Umweltauflagen haben. Die Not derjenigen, denen es eh schon schlecht geht, wird auch noch ausgenutzt. Mangel, Druck und Angst - zusammen bilden sie ein sich selbst erhaltendes Paradigma.


Ich habe mal ein bisschen gesucht und einen etwa 10 minütigen Mitschnitt der Talkshow "Beckmann" gefunden. Zu Gast waren unter anderem Prof. Franz Hörmann, Dirk Müller, Phillip Rösler und Theo Waigel. Sie sprechen über unser Geldsystem, darüber wie Geld geschöpft wird, wie das mit den Zinsen ist und welche Auswirkungen das hat.

http://www.youtube.com/watch?v=Tp8BQgr1Tc4
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Sonntag, 27. April 2014, 22:59

boah, wenn man sowas wie das hier liest, kann einem echt nur noch schlecht werden.
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6

Montag, 28. April 2014, 14:33

Aber hast du denn immer noch nicht begriffen, dass "die Märkte" sich schon selbst regulieren werden?

Lasst uns die Befriedigung essentieller Grundbedürfnisse vollends in die Hände profitorientierter Unternehmen legen - what could possibly go wrong?! :icon_ugly:
I quickly realized that the only way to be happy as a human was to spend all of your time in the company of non-humans.

-Guy Mann

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Montag, 28. April 2014, 22:29

irgendwie bin ich wohl etwas begriffsstutzig, ob das wohl eine Krankheit ist? Weil kürzlich, da habe ich zum Beispiel bei SPON gelesen, das laut US-amerikanischen und kanadischen Studien, "Obdachlosigkeit in vielen Fällen ein Symptom für ein therapiebedürftiges neurologisches Problem" wäre. Es liegt also gar nicht daran, das die Leute ihre Mieten nicht zahlen können oder den Kredit inkl. Zins und Zinseszins für das Eigenheim nicht bedienen können und deswegen unter Zwang ihre Wohnung bzw. ihr Haus räumen müssen. Nein nein, es liegt einfach nur daran, das diese armen Menschen im Laufe ihres Lebens irgendwann mal auf den Kopf gefallen sind und sich (unbemerkt) eine Hirnverletzung zugezogen haben. Das kann sogar ganzen Familien passieren, das glaubt man gar nicht ... alle hirnverletzt ... ganz schlimm sowas. Hätte man sie doch nur rechtzeitig therapiert, damit sie im gesellschaftlichen Rahmen wieder normal funktionieren, die Ärmsten. Aber in Zukunft, da wird das alles viel viel besser, denn dank neuester wissenschaftlicher und nachrichtendienstlicher Erkenntnisse und modernster Medizin, wird es möglich sein, diese kranken Menschen frühzeitig zu identifizieren, noch bevor diese schlimmen Symptome. wie Zitat: "... der Unfähigkeit, im gesellschaftlichen Rahmen normal zu "funktionieren"" in Erscheinung treten können und sie durch anschließende medikamentöse Behandlung mit Psychopharmaka und mit Hilfe vielfach erprobter Therapieformen (die Kosten hierfür trägt natürlich der "Patient") wie Elektroschocktherapie, Waterboarding und Brainwashing (neurologische Neuvernetzung) von ihrem üblen Leiden zu befreien und (wieder) zu einem volltauglichen (d.h. nützlichen und gewinnbringenden) Mitglied der Gemeinschaft zu machen. Es versteht sich natürlich von selbst, das diese Tauglichkeit unabdingbare Voraussetzung dafür ist, eine Wohnung oder ein Haus zu mieten oder zu erwerben und diese(s) zu beziehen.
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8

Dienstag, 29. April 2014, 01:09

Wann kommt endlich mal die Statistik die mir erzählt, wie viel Prozent der erhobenen Statistiken von den eigentlichen Problemen ablenken? :icon_cuinlove:
Niemand will ein Ding sein.

9

Dienstag, 29. April 2014, 07:19

@Shesha :icon_lol1:

So is das nämlich. Dem amerikanischen Traum zu Folge kann es nämlich jeder "schaffen" wenn er sich nur genug anstrengt. Und wer es nicht "schafft", der ist entweder faul oder eben.....naja, geisteskrank.

Das ist überhaupt keine Frage des Systems, bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen. Alles gut.
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-Guy Mann

10

Samstag, 17. Mai 2014, 18:30

Ich denke, das passt hier gut rein.

Ich würde jedem empfehlen, sich mal diesen Film in der ZDF Mediathek anzuschauen. Es geht um den Begriff der "Arbeit", um deren Glorifizierung, um Fremdbestimmtheit, darum, was es heißt "Mensch" zu sein, um die "unsichtbare Hand der Märkte" und deren Absurdität, kurz: um den Kapitalismus als solchen. Im Prinzip bringt dieser Film haargenau das zum Ausdruck, was ich denke und fühle.

Frohes Schaffen
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Samstag, 17. Mai 2014, 21:49

oh ... *gleich mal gucken geht*
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Samstag, 17. Mai 2014, 23:58

*Condi anstrahlt* ... hattest du auch dieses Glühen in dir, während du den Film angeschaut hast? Mein Bauch wurde ganz heiß dabei. Zu Vielem was in dem Film zum Ausdruck kam, liege ich sehr in Resonanz. Dieser Film bestätigt so vieles, was ich selbst auch schon gedacht, gefühlt und/oder gelebt habe. Auf der anderen Seite habe ich aber auch immer wieder äußerst deutlch gemerkt bzw. gespürt, was sich so gar nicht auf meiner Wellenlänge befindet, glücklicherweise gab´s in dem Film nur wenige dieser Momente.
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(Mahatma Gandhi)

13

Sonntag, 18. Mai 2014, 04:06

Vielen Dank für den Beitrag Condemnation. Ich wollt eigentlich schon vor 2 Stunden dann doch mal langsam im Bett sein, hab dann aber diesen Film noch angefangen. Sehr fesselnd. Und ich kann dir und Shesha da nur beipflichten, das meiste aus dem Film empfinde ich ganz genau so. Und lustigerweise hab ich beide Seiten schon erlebt. Die Seite von wegen immer mehr Arbeiten und somit zum Erfolg kommen und jetzt "gezwungenermaßen" der Mühsiggang seit 3/4 Jahr aus gesundheitlichen Gründen. Ich für meinen Teil bevorzuge mittlerweile den Mühsiggang und frag mich ernsthaft, wieso ich noch so krank arbeiten sollte wie vorher?

@Shesha: Keine Ahnung ob ich mir das nur einbild, aber ich seh in vielen Aspekten die der Film anspricht im Bezug auf die Zukunft, viele Parallelitäten zur Thematik der Indigos und der neuen Gesellschaft die im Anbruch stehen soll. Insbesondere auch in Bezug auf das Buch von dem du gepostet hattest, dass ich mir auch zugelegt hatte.

Einzige Frage die ich mir stelle, was im Film so betreffend bezeichnet wurde: "Das Irrenhaus zerfällt, aber die Irren wollen nicht raus". Schafft die Menschheit - schaffen wir- den Wechsel? Den Ausbruch aus diesem Irrenhaus?

Detach from needing to have things work out a certain way.
The universe is perfect and there are no failures.
Give yourself the gift of detaching from your worries
and trust that everything is happening perfectly.

14

Sonntag, 18. Mai 2014, 09:55

Zitat

*Condi anstrahlt* ... hattest du auch dieses Glühen in dir, während du den Film angeschaut hast?
Ohja. :icon_nicken:

Zitat

Einzige Frage die ich mir stelle, was im Film so betreffend bezeichnet
wurde: "Das Irrenhaus zerfällt, aber die Irren wollen nicht raus".
Schafft die Menschheit - schaffen wir- den Wechsel? Den Ausbruch aus
diesem Irrenhaus?
Das ist die große Frage. Ich denke, das Problem ist, wie in dem Film auch angesprochen, die Tatsache, dass der Mensch seit langer Zeit die Erwerbsarbeit auf ein Podest stellt, weil er diese Fremdbestimmtheit, dieses Hamsterrad anders gar nicht ertragen würde. Schon die Kinder werden entsprechend geprägt - man fragt sie nicht, wer sie *sein* wollen, sondern was sie mal *werden* wollen.
Das steckt ganz tief in den Menschen drin.
Ich habe schon unglaublich empörte Reaktionen von Menschen gehört, wenn es um das Bedingungslose Grundeinkommen ging. Und das obwohl diese Menschen selbst auch nicht gerade glücklich wirkten mit ihrem Job und der wenigen freien Zeit, die sie für wirklich wichtige Dinge hatten.
DIe Leute haben oft einfach nicht die Zeit und die Muse, mal innezuhalten und diese Dinge zu hinterfragen - und das ist wahrscheinlich auch so gewollt.

Immer mehr Menschen tun es aber trotzdem. Das sieht man ja schon an diesem Film. :icon_smile:
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-Guy Mann

15

Sonntag, 18. Mai 2014, 10:17

danke für den film, condi, er hat mir gut gefallen und vieles bestätigt, was ich selbst denke. auf ein bedingungsloses grundeinkommen!
Im Wesen von Beobachtung - seiner wahren Bedeutung - gibt es kein Denken; da gibt es kein Zentrum eines "ichs", das "dich" anschaut
Krishnamurti

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16

Sonntag, 18. Mai 2014, 15:28

@Shesha: Keine Ahnung ob ich mir das nur einbild, aber ich seh in vielen Aspekten die der Film anspricht im Bezug auf die Zukunft, viele Parallelitäten zur Thematik der Indigos und der neuen Gesellschaft die im Anbruch stehen soll. Insbesondere auch in Bezug auf das Buch von dem du gepostet hattest, dass ich mir auch zugelegt hatte.

Einzige Frage die ich mir stelle, was im Film so betreffend bezeichnet wurde: "Das Irrenhaus zerfällt, aber die Irren wollen nicht raus". Schafft die Menschheit - schaffen wir- den Wechsel? Den Ausbruch aus diesem Irrenhaus?


Meine Antwort dazu findet ihr hier
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17

Dienstag, 27. Mai 2014, 20:54

Interview - bitte lesen! Die Frau spricht mir aus der Seele.

Über die Karriereverweigerung
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18

Dienstag, 27. Mai 2014, 23:40

gelesen, aber ich habe das Gefühl, das bei einigen ihrer Aussagen noch das alte Dogma der materiell orientierten Leistungsgesellschaft durchscheint. :icon_skeptisch:
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)

19

Mittwoch, 28. Mai 2014, 06:34

es ist immerhin ein anfang, dagegen anzugehen, ich finde, sie ist weit gegangen dafür.
Im Wesen von Beobachtung - seiner wahren Bedeutung - gibt es kein Denken; da gibt es kein Zentrum eines "ichs", das "dich" anschaut
Krishnamurti

20

Mittwoch, 28. Mai 2014, 06:47

Wo liest du das raus, Shesha?
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-Guy Mann

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